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Erdbeerernte: Wegen Corona alles anders!

Endlich gibt es wieder Erdbeeren! Damit wir an die leckeren Früchte kommen, müssen die natürlich erstmal geerntet werden. Wegen Corona hat sich für die Erntehelferinnen und Erntehelfer einiges verändert. Hier erfahrt ihr, was.

Mal ehrlich, gibt es überhaupt Menschen, die Erdbeeren nicht mögen? Wenn dann bestimmt nur gaaaanz wenige. Die gute Nachricht für alle Erdbeerfans: In Deutschland geht die Saison jetzt wieder los!

Hand erntet Erdbeeren
Quelle: dpa

Allerdings ist die Erdbeerernte eine echt anstrengende Arbeit. In gebückter Haltung wird da jede Erdbeere einzeln per Hand gepflückt. Die gesammelten Erdbeeren werden dann erstmal kontrolliert. Nur die ohne Druckstellen schaffen es am Ende in die Schale.

Die Erntehelferinnen und Erntehelfer arbeiten oft sechs Tage die Woche auf den Feldern - bis zu zehn Stunden täglich. Es sind meistens sogenannte Saisonarbeiterinnen und Saisonarbeiter. Das heißt, sie kommen für diese Arbeit aus anderen Ländern ein paar Monate im Jahr nach Deutschland.

logo! - Warum Saisonarbeit auch ungerecht sein kann 

logo! erklärt es euch.

Videolänge
1 min · ZDFtivi 1 min

Was auf den Feldern anders läuft

logo!-Reporterin Teresa hat Erntehelferinnen und Erntehelfer bei ihrer Arbeit getroffen. Was auf den Erdbeerfeldern alles wegen Corona anders läuft, könnt ihr euch hier im Video ansehen:

logo! - logo!-Reporterin Teresa bei der Erdbeerernte  

Die Erdbeerernte läuft in diesem Jahr anders - wegen Corona.

Videolänge
2 min · ZDFtivi 2 min

Während der Erntezeit leben die vielen Helferinnen und Helfer meistens auf den Höfen der Landwirte, für die sie arbeiten. Vor Corona haben viele von ihnen in Wohncontainern mit mehreren Kolleginnen und Kollegen geschlafen und sich Toilette, Dusche und Küche mit vielen anderen geteilt.

Was auf den Höfen anders läuft

Das ist dieses Jahr anders. Denn wenn so viele Leute zusammen kommen, besteht ein größeres Risiko, sich mit Krankheiten wie dem Coronavirus anzustecken. Um das zu verhindern haben einige Landwirte die Unterkünfte auf ihren Höfen umgebaut. Zum Beispiel wurden die etwa 150 Erntehelferinnen und Erntehelfer auf dem Hof, den Teresa sich angeschaut hat, in Gruppen von jeweils 10-20 Leuten eingeteilt. Jeder Gruppe hat ein Gemeinschaftsbad und eine aus Erdbeer-Verkaufsständen umgebaute Küche.

Die Erntehelferinnen und Erntehelfer, die Teresa getroffen hat, dürfen keinen Besuch in ihren Unterkünften empfangen und auch keinen Kontakt zu Kollegen aus anderen Gruppen haben. So soll vermieden werden, dass sie sich mit dem Virus anstecken. Deswegen durften auch Teresa und das Kamerateam nicht auf den Hof, um sich die Unterkünfte anzuschauen.

So sehen die Unterkünfte der Erntehelfer aus

Damit ihr trotzdem einen Eindruck bekommt, wie die Helferinnen und Helfer auf dem Hof leben, haben uns die Landwirte Fotos der Unterkünfte geschickt:

Diesen Text hat Teresa geschrieben.

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