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Mark Zuckerberg im EU-Parlament

Der Facebook-Chef entschuldigte sich für die Sicherheitslücke in seinem sozialen Netzwerk. Auf viele Fragen von EU-Politikern gab er jedoch keine klare Antwort.

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Auf diesen Termin hatten viele mit Spannung gewartet: Facebook-Chef Mark Zuckerberg kam am Dienstagabend für gut eine Stunde zu einer Anhörung ins EU-Parlament. Dort sollte er die Fragen der Politiker beantworten. Der Grund: Das soziale Netzwerk Facebook hatte nicht gut auf die Nutzerdaten aufgepasst - also zum Beispiel Informationen über ihre Interessen und Hobbys. So konnte sich eine Firma unerlaubt Zugriff auf diese Daten verschaffen. Das kam bereits vor einigen Wochen heraus. 87 Millionen Facebook-Nutzer könnten von dem Daten-Skandal betroffen sein - darunter auch Nutzer aus Europa.

Mark Zuckerberg
Fragen über Fragen an den Facebook-Chef
Quelle: reuters

Viele Fragen, kaum Antworten

Fragen an Zuckerberg gab es viele. Zum Beispiel, warum die Nutzer nicht sofort über die Sicherheitslücke informiert wurden. Und ob dieser Fall ein Einzelfall war oder ob womöglich noch viel mehr schiefgelaufen sein könnte. Mark Zuckerberg hörte sich alle Fragen an - klare Antworten gab er aber kaum. Stattdessen entschuldigte er sich ziemlich allgemein bei den Nutzern:

Die Entschuldigung allein reicht vielen aber nicht. Politiker und Journalisten meinen, dass es Zuckerberg zu leicht gemacht wurde, den Fragen auszuweichen. Das lag allerdings auch daran, dass die Politiker am Anfang des Treffens so viel Zeit für ihre Fragen brauchten, dass Zuckerberg nicht mehr viel Zeit für die Antworten blieb. Deshalb gibt es nun viel Kritik.

Neue Regeln zum Datenschutz

Ab Freitag wird es in der EU neue Regeln geben. Dann müssen Facebook und andere soziale Netzwerke besser auf die Daten der Nutzer aufpassen. Halten sie sich nicht daran, müssen sie hohe Strafen zahlen.

Mehr Info zu dem Datenskandal bei Facebook bekommt ihr hier:

Datenschutz bei Facebook

ZDFtivi | logo! - Datenskandal bei Facebook

Daten von Facebook-Nutzern wurden verbotenerweise genutzt.

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