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Fahrzeug rast in Menschengruppe

In der Innenstadt von Münster ist am Samstagnachmittag ein Fahrzeug in eine Gruppe von Menschen gefahren. Dabei sind mehrere Menschen gestorben und viele weitere wurden verletzt.

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In Münster gedenken viele Menschen der Opfer, die dabei gestorben sind. Viele Bürger Münsters legen in der Nähe des Tatorts Blumen ab und stellen Kerzen auf. Am Samstag war ein Campingbus in eine Menschenmenge gerast, die sich vor einem Restaurant aufhielt. Dabei sind mindestens drei Menschen gestorben. Viele weitere wurden verletzt. Einer der Toten ist wohl der Fahrer des Wagens. Er hatte sich nach dem Vorfall selbst getötet.

Horst Seehofer und Armin Laschet besuchten den Tatort in Münster.
Bundesinnenminister Horst Seehofer und Ministerpräsident Armin Laschet besuchten den Tatort in Münster. Quelle: Marcel Kusch/dpa

Vieles ist noch unklar

Bisher gibt es nur wenige Informationen rund um den Vorfall. Der Täter war offenbar ein 48-jähriger Mann aus Deutschland. Bislang ist noch unklar, warum er in die Menschenmenge gefahren ist. Das versucht die Polizei nun herauszufinden. Die Polizei untersucht zum Beispiel die Wohnung des Mannes und prüft, zu wem er Kontakt hatte. So hoffen die Ermittler den Grund für die Tat zu erfahren. Viele Politiker drückten ihr Mitgefühl für die Angehörigen der Opfer aus. Der deutsche Innenminister, Horst Seehofer, und der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, besuchten Münster am Sonntag und legten am Tatort Blumen ab.

Gerüchte im Internet

Für Aufregung rund um den Vorfall sorgten auch Gerüchte und Spekulationen in den sozialen Medien. Die Polizei bat darum, keine Gerüchte in Umlauf zu bringen. Das erschwere die Ermittlungen. Denn die Polizei muss allen glaubwürdigen Hinweisen nachgehen. So geht den Ermittlern unter Umständen Zeit verloren, weil sie völlig falschen oder erfundenen Spuren folgen.

Gefährliche Gerüchte

Im schlimmsten Fall können Gerüchte sogar gefährlich werden. Zum Beispiel verbreitete sich am Samstag nach der Tat im Internet schnell das Gerücht, die Polizei habe Sprengstoff in dem Fahrzeug gefunden. Das stimmte nicht. Doch wenn viele Menschen diesem Gerücht glauben geschenkt hätten, hätte das zu einer Massenpanik führen können. Nutzer von sozialen Medien sollten deshalb in solchen Fällen genau darauf achten, woher eine Information stammt und wie glaubwürdig sie ist. Offizielle Accounts der Polizei sind zum Beispiel gute Quellen. Was dort steht, stimmt in der Regel auch. Bevor Nutzer etwas teilen oder weitererzählen, sollten sie gut darüber nachdenken und sicher sein, dass ihre Informationen stimmen.

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