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Fair Trade

Damit ist der gerechte Handel mit Waren wie Kaffee, Kakao, Orangensaft, Bananen und anderen Produkten gemeint.

Datum:
Fair gehandelte Bananen
Das Zeichen auf den Bananen zeigt, dass sie fair gehandelt wurden. Quelle: dpa

"Fair Trade“ ist englisch und heißt übersetzt "gerechter Handel“. Gerecht sagt man deshalb, weil alle Menschen, die das Produkt herstellen, auch gerecht behandelt werden. Leider ist das sonst oft nicht der Fall. Viele Menschen, die zum Beispiel in Mittel- und Südamerika auf Kakao- oder Bananenplantagen arbeiten, bekommen für ihre Arbeit so wenig Geld, dass sie ihre Familien davon nicht versorgen können. Doch die Plantagenbesitzer können oft nicht mehr zahlen, weil sie selbst nicht so viel an den Lebensmitteln verdienen. Das liegt daran, dass die Kunden zum Beispiel in Europa nur den billigsten Preis für Kaffee und Bananen zahlen wollen.

Wie soll das geändert werden?

Damit es gerechter zugeht, haben sich Menschen aus der ganzen Welt zusammengetan. Sie sind für "Fairen Handel". Zu ihnen gehören auch viele Firmen, die fair handeln möchten.

Vier Grundsätze für Fairen Handel:

  1. Die Organisationen wollen, dass die Arbeiter genug Geld bekommen. Damit die Chefs der Plantagen mehr Lohn bezahlen können, kaufen die Firmen, die sich den Organisationen angeschlossen haben, den Plantagen die Lebensmittel zu einem fairen Preis ab. Dieser Preis ist oft höher als der Preis, den andere Händler bezahlen. Deshalb zahlt auch der Käufer im Supermarkt etwas mehr.
  2. Kinderarbeit auf den Plantagen soll damit abgeschafft werden. Stattdessen sollen die Kinder auch zur Schule gehen dürfen.
  3. Fair Trade will, dass auf den Plantagen keine Pflanzenschutzmittel mehr versprüht werden. So sind zum Beispiel der Kakao und die Bananen auch viel gesünder.
  4. Durch Fair Trade soll sich das Leben der Arbeiter insgesamt verbessern. Von dem Geld, das der Käufer im Laden für die Bananen zahlt, sollen auch Werkzeuge und Medikamente gekauft werden und Schulen und Brunnen gebaut werden.

Ungerechter Lohn

Teeernte in Ruanda
Teeernte in Ruanda Quelle: reuters

Die Menschen, die den gerechten Handel unterstützen, hoffen, dass möglichst viele Menschen auf der Welt den fairen Handel gut finden. So kann den Plantagenarbeitern am besten geholfen werden.

In einigen Supermärkten findet man auf den Verpackungen Hinweise darauf, dass die Lebensmittel "gerecht“ gehandelt wurden. Am Fair-Trade-Zeichen erkennt man zum Beispiel solche Lebensmittel.

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