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Gewaltiger Felssturz in Österreich

Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt, als an Heiligabend im Valsertal in Tirol zehntausende Tonnen Schutt, Geröll und Steine ins Tal donnerten.

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Es war kurz vor 18 Uhr, als sich an Heiligabend ein Teil aus der Wand des Berges löste und mit ohrenbetäubendem Lärm ins Tal hinunterrutschte. Dort, wo nun meterhoch der Schutt liegt, verläuft eigentlich eine Straße. Kurz bevor der Fels abbrach, waren noch viele Familien auf dem Weg zur Kirche dort vorbeigekommen. Zum Glück befand sich aber niemand mehr dort, als die Gerölllawine den Abhang herunterraste.

Felssturz in Tirol
Zehntausende Tonnen Geröll donnerten ins Tal.
Quelle: dpa

Von der Außenwelt abgeschnitten

Weil die Straße meterhoch von Schutt begraben wurde, waren einige Familien über Weihnachten von der Außenwelt abgeschnitten. In das abgelegene Tal führt nämlich keine andere Straße. Da die meisten sowieso vor den Feiertagen eingekauft und die Vorräte aufgefüllt hatten, war die Versorgung aber kein großes Problem. Seit Mittwochmorgen können die Bewohner das Tal auch wieder verlassen. Dafür wurde extra ein kleiner Notweg gebaut.

Berg bereitet Kopfzerbrechen

Entwarnung geben Experten allerdings noch nicht. Auf Bildern, die aus der Luft gemacht wurden, sind weitere Wandabbrüche und Gefahrenstellen zu sehen. Zudem sind Regen- und Schneefälle angekündigt. Dadurch könnte das Gestein leicht ins Rutschen kommen. Sicherheitshalber wurde deshalb ein großes Gebiet abgesperrt.

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