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Flugzeugabsturz im Iran

Im Iran ist ein Passagierflugzeug abgestürzt. Jetzt hat das Militär zugegeben, das Flugzeug abgeschossen zu haben - es sei eine Verwechslung gewesen.

Was am Mittwoch im Iran passiert ist, hat viele Menschen auf der ganzen Welt geschockt. Ein ukrainisches Passagierflugzeug, das von der iranischen Hauptstadt Teheran in die Ukraine fliegen sollte, ist kurz nach dem Start in einem Vorort von Teheran abgestürzt. Dabei sind alle 176 Insassen ums Leben gekommen.

Rettungskräfte am Absturzstelle, wo ein ukrainisches Flugzeug in Shahedshahr, südwestlich der Hauptstadt Teheran (iran) abstürzte, aufgenommen am 08.01.2020
Kurz nach dem Start ist das Flugzeug abgestürzt.
Quelle: AP

Flugzeug wurde beschossen

Erst war noch unklar, wie das Ganze passieren konnte. Doch jetzt hat das iranische Militär zugegeben, das Flugzeug mit einer Rakete beschossen zu haben. Das Militär hatte das Flugzeug für einen Marschflugkörper gehalten, also eine Art Rakete, und deshalb darauf geschossen. Denn Iran befindet sich gerade in einem Streit mit den USA. Einige Stunden vor dem Flugzeugabsturz hatte Iran zwei Militär-Stützpunkte der USA im Irak angegriffen. Im Iran musste man mit Gegenangriffen rechnen und dachte, dass die USA nun Iran angreifen könnten. Iran sagt, es habe von den USA an diesem Tag auch mehrmals solche Drohungen gegeben.

Militär entschuldigt sich bei Familien

Das Militär und mehrere iranische Politiker entschuldigten sich bei den Familien der Opfer für diesen "schrecklichen Fehler".

Untersuchung geht weiter

Doch auch wenn jetzt deutlich mehr Klarheit herrscht, untersuchen weiterhin Experten, was genau passiert ist. Es wird versucht, die stark beschädigte Blackbox, also den Flugschreiber aus dem Flugzeug, auszuwerten. Denn die Daten der Blackbox könnten noch mehr darüber verraten, wie das Unglück genau passiert ist.

Grafik: Streit zwischen der USA und Iran

logo! - Konflikt zwischen Iran und USA 

Der Streit hatte sich in den vergangenen Wochen zugespitzt. Doch jetzt scheint sich die Situation zwischen den beiden Ländern wieder etwas zu entspannen.

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