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Eiskalt und dunkel: Forschen auf der "Polarstern"

Nach einem Jahr in der Arktis ist das Forschungsschiff am Montag wieder in Bremerhaven eingelaufen. Diese Expedition war eine ganz besondere. Denn normalerweise ist die Arktis in den Wintermonaten kaum zu erreichen.

Datum:
Forschungsschiff Polarstern bei Rückkehr in Bremerhaven
Forschungsschiff Polarstern bei Rückkehr in Bremerhaven
Quelle: epa

Es ist bitterkalt und eigentlich traut sich kaum ein Mensch zu den eisigen Polkappen im Norden und im Süden der Erde. Es gibt dort vieles, was bisher noch nicht erforscht wurde. Deshalb haben sich einige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im September 2019 in die eisige Kälte der Arktis gewagt - und zwar mit dem Forschungsschiff Polarstern. Nach einem Jahr in der Arktis ist sie am Montag wieder in Bremerhaven angekommen.

logo! war dabei!

Auch wir von logo! waren eine Zeit lang auf der Polarstern dabei! Naja, zumindest die logo!-Figur Travelino. Was Travelino auf der Polarstern erlebt hat, könnt ihr in seinem Tagebuch nachlesen:

Travelino-Figur im Eis

logo! - Tagebuch: logo!-Travelino auf der Polarstern 

Die logo!-Figur ist für euch bei der Arktis-Expedition mit an Bord!

ZDFtivi

Wie lief die Expedition?

Die Polarstern konnte nicht einfach mal so durch das Polarmeer fahren. Denn das Polarmeer ist fast komplett mit einer dicken Eisschicht bedeckt. Der Trick: Die Polarstern hatte sich in eine gigantische Eisscholle einfrieren lassen. Diese Eisscholle ist langsam, zusammen mit dem Schiff, durch die Arktis getrieben. So kamen die Forscherinnen und Forscher voran.

Eingefrorenes Forschungsschiff "Polarstern".
Das Forschungsschiff "Polarstern" im Eis festgefroren.
Quelle: Manuel Ernst/Alfred-Wegener-Institut, Helmhol/dpa/Archivbild

Was wird erforscht?

Das Ziel der Forschungsreise war es, den Klimawandel besser zu verstehen. Die Forscherinnen und Forscher haben dabei zum Beispiel Tiere beobachtet und Eis- und Gesteinsproben genommen, um Daten und Informationen über das Klima zu sammeln. So wollten sie herausfinden, wie sich der Klimawandel auf die Eis-Gebiete am Nord- und Südpol auswirkt. In den vergangenen Jahrzehnten wurde es nach und nach etwas wärmer auf der Erde. Deswegen schmilzt nun an den Polen immer mehr Eis. Das könnte schwere Folgen für Menschen, Tiere und Natur haben.

Forscherinnen und Forscher aus fast 20 Ländern

Die besondere Expedition kostete mehr als 100 Millionen Euro und wurde zur Hälfte von Deutschland bezahlt. Etwa 50 Forschende und 50 Seeleute haben mehrere Wochen lang zusammen auf dem Schiff gelebt. Sie kamen aus fast 20 verschiedenen Ländern. Nach ein paar Wochen wechselte die Besetzung dann immer, damit niemand ein ganzes Jahr lang auf der Polarstern bleiben musste. Dort ist es nämlich extrem kalt. Und je nach Jahreszeit auch entweder dauerhaft dunkel, oder dauerhaft hell. Im Sommer geht die Sonne zum Beispiel gar nicht unter. Im Winter geht sie monatelang nicht auf.

logo! hatte schon früher berichtet

Bevor die Polarstern sich im September auf die Reise in die Arktis machte, hatten wir schon einmal darüber berichtet und erklärt, was die Forscherinnen und Forscher auf dem Schiff erwartet. Außerdem haben wir Anfang des Jahres den Polarforscher Markus Rex getroffen. Schaut euch die Videos hier noch einmal an:

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