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Besserer Handel: Länder schließen sich zusammen

Am Sonntag haben China und 14 andere Länder in der Asien-Pazifik-Region den weltgrößten Freihandelspakt geschlossen. Der soll den Ländern helfen, in Zukunft noch einfacher Geschäfte miteinander zu machen.

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Wenn verschiedene Länder miteinander Geschäfte machen wollen, dann müssen sie meistens Zölle zahlen - also Abgaben, die man bezahlen muss, wenn Waren von einem Land in das andere gebracht werden. Das kann den internationalen Handel zwischen Ländern manchmal ganz schön umständlich und sehr teuer machen.

15 Staaten sind Teil des Freihandelspakts

Deswegen haben am Sonntag mehrere Länder in der Asien-Pazifik-Region bei einem Online-Gipfel einen Freihandelspakt beschlossen, also einen Vertrag über den freien Handel. Und zwar den bisher weltgrößten!

Auf dem Bild ist der Teil einer Weltkarte zu sehen. Er zeigt die 15 Asien-Pazifik-Staaten, die den Freihandelspakt geschlossen haben, pink hervorgehoben.
Diese 15 Länder haben sich beim Handel zusammengetan.
Quelle: ZDF

All diese Länder machen mit: China, Kambodscha, Indonesien, Laos, Myanmar, die Philippinen, Thailand, Brunei, Singapur, Malaysia, Vietnam, Japan, Südkorea, Australien und Neuseeland. Insgesamt beteiligen sich also ganze 15 Länder an dem Abkommen.

Freier Handel möglich

Der Freihandelspakt bedeutet, wie der Name schon verrät, dass ein freier Handel zwischen den beteiligten Ländern möglich ist. Waren können also einfacher von A nach B transportiert werden. Mit dem Pakt fallen die Zölle beim Warenaustausch zwar nicht ganz weg, sie sind aber viel geringer. Und der Pakt legt auch gemeinsame Regeln für den Handel zwischen den Ländern fest.

Wozu sowas für die Länder nützlich ist, erklären wir euch hier nochmal genauer im Video:

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Weltgrößter Freihandelspakt geschlossen
 

Wir erklären euch, worum es dabei geht.

Videolänge
1 min

Lange Verhandlungen

Das Freihandelsabkommen wurde aber nicht mal eben so beschlossen. Ganze acht Jahre hat es gedauert, bis die Länder ihre Verhandlungen am Sonntag abgeschlossen und den Pakt festgelegt haben.

China und die anderen Staaten erhoffen sich mit ihrer Freihandelszone auch, dass sich dadurch die Wirtschaft im Asien-Pazifik-Raum nach der Corona-Pandemie wieder schneller erholen kann.

Europa und die USA müssen sich vielleicht hinten anstellen

China steht gerade in einem Handelsstreit mit den USA. Die USA hatten in den vergangenen Jahren die Zölle auf Waren aus China stark erhöht. Dass führte dazu, dass weniger chinesische Waren in die USA geliefert werden. Deswegen ist der Freihandelspakt der Asien-Pazifik-Staaten für China umso mehr ein Erfolg. Denn mit ihrem Abkommen könnten die Länder zusammen zu einer sehr großen Wirtschaftsgemeinschaft werden, die vielleicht sogar einmal die USA oder Europa überholen wird.

Diesen Text hat Lisa geschrieben.

Miteinander Geschäfte zu machen, das war übrigens auch die Ursprungsidee der Europäischen Union. Darüber findet ihr hier mehr:

Europäische Fahne in Straßburg.

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Die Europäische Union (EU)
 

Geschichte, Institutionen, Mitglieder - wichtige Infos rund um die Europäische Union.

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