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Klimaschutz und Fliegen

Hunderte demonstrierten am Freitag am Flughafen Stuttgart gegen Flugreisen. Denn Fliegen ist schlecht für das Klima. Aber was, wenn man nicht auf Flüge verzichten will oder kann?

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Endlich Urlaub! Am 29. Juli starteten auch in den letzten Bundesländern, Baden-Württemberg und Bayern, die Sommerferien. An deutschen Flughäfen ist jetzt ganz schön was los - auch in Stuttgart. Das wollten die Klimaschützerinnen und -schützer von "Fridays for Future" nutzen. Etwa 350 Menschen demonstrierten am Freitag am Stuttgarter Flughafen gegen Flugreisen. Sie wollten die Menschen daran erinnern, dass Fliegen schlecht für das Klima ist. Sie riefen Sprüche wie:

Attacke, Attacke - fliegen ist kacke.
Klimaaktivisten am Flughafen Stuttgart
Aktivisten von "Fridays for Future".
Aktivisten von "Fridays for Future".
Quelle: Christoph Schmidt/dpa

Forderungen der Klimaschützer

Beim Fliegen wird besonders viel klimaschädliches CO2 ausgestoßen. Ein Beispiel: Ein Flugzeug, das von Deutschland in die USA und zurück fliegt, stößt so viel CO2 aus wie ein mittelgroßes Auto in Deutschland in einem ganzen Jahr. Viele Klimaschützer haben deshalb bestimmte Forderungen. Sie wollen zum Beispiel, ...

  • ... dass Fliegen teuer wird. Dann würden die Menschen genau überlegen, ob sie wirklich fliegen wollen. Kritikerinnen und Kritiker sagen allerdings, dass dann nur noch reiche Menschen fliegen könnten - was nicht gerecht wäre.
  • ... dass Flüge innerhalb Deutschlands verboten werden. Die Klimaschützer meinen, dass innerhalb Deutschlands auch alle Ziele mit der Bahn erreichbar sind - das wäre viel umweltfreundlicher. Kritiker sagen, dass man mit dem Flieger aber viel schneller ans Ziel kommt als mit der Bahn.

Wie kann man Flüge wiedergutmachen?

Auch wenn viele Menschen wissen, dass Fliegen schlecht für die Umwelt ist, wollen oder können sie darauf nicht verzichten. Es gibt eine Möglichkeit, den CO2-Ausstoß des Flugs zu kompensieren - also wiedergutzumachen. Die Idee: Wer einen Flug bucht, kann freiwillig einen bestimmten Preis zahlen - sozusagen als CO2-Gebühr. Von dem Geld sollen Klimaschutzprojekte unterstützt werden: zum Beispiel Projekte, bei denen Bäume gepflanzt werden. Bäume nehmen CO2 aus der Luft auf. Die gepflanzten Bäume wären dann ein Ausgleich für das CO2, das beim Flug freigesetzt wurde. logo! erklärt euch im Video, wie die Kompensation von Flügen genau funktioniert.

Was ist die Kritik an der Kompensation?

Immer mehr Menschen zahlen freiwillig Geld, um ihre Flugreisen zu kompensieren. Es gibt aber auch Kritik an der Idee.

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