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Politiker sprechen über die Probleme der Welt

Zwei Tage lang haben sich wichtige Politiker und Politikerinnen der G20-Länder in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires getroffen. Für Deutschland war Bundeskanzlerin Angela Merkel beim G20-Treffen dabei - allerdings viel später als gedacht.

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G20 steht für "Gruppe der Zwanzig". Dazu gehören 19 Staaten und die Länder der EU. Den G20-Ländern geht es wirtschaftlich ziemlich gut. Das heißt, in den Ländern gibt es zum Beispiel viele Firmen, die Produkte herstellen. Und die Länder treiben besonders viel Handel.

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel begann das G20-Treffen in Buenos Aires allerdings viel später als geplant: Das Flugzeug, mit dem sie am Donnerstagabend schon unterwegs war, hatte nämlich technische Probleme und musste umkehren. Angela Merkel musste dann mit einem anderen Flugzeug nach Argentinien fliegen und kam deshalb am Freitagabend ungefähr zwölf Stunden zu spät zum G20-Treffen.

Es gab viel zu besprechen

Putin (l.) und Merkel in Buenos Aires.
Wladimir Putin und Angela Merkel in Buenos Aires
Quelle: Ralf Hirschberger/dpa

Die Chefs der G20-Länder haben auf ihrem Treffen zum Beispiel über das Klima und den Klimawandel gesprochen. Denn das ist ein Problem, das alle Länder der Welt betrifft. Außerdem beraten die Politiker darüber, wie sie besser zusammenarbeiten können und wie gut der Handel zwischen den Ländern funktioniert. Es gibt große Runden, in denen sehr viele Politiker und Politikerinnen über die Themen sprechen. Aber es gibt auch kleinere Treffen.

Angela Merkel traf sich am Samstagmorgen beispielsweise mit Russlands Staatschef Wladimir Putin, um unter anderem über den Streit zwischen Russland und der Ukraine zu sprechen. Am Nachmittag stand dann für die deutsche Bundeskanzlerin ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump auf dem Programm. Und noch mit einigen anderen Länderchefs hat Angela Merkel Gespräche geführt.

Gemeinsame Ziele beschließen

Zum Abschluss so eines G20-Gipfels gibt es meistens eine gemeinsame Erklärung der G20-Mitglieder. Auch nach diesem Treffen gibt es so etwas - allerdings mit sehr vielen Kompromissen. In solchen gemeinsamen Abschluss-Erklärungen der G20 stehen sowieso immer nur Absichten. Bei so einem Gipfel werden nämlich keine ganz konkreten Entscheidungen getroffen oder Gesetze gemacht.

Proteste gegen das Treffen

Protest gegen den G20-Gipfel in Buenos Aires.
Protest gegen den G20-Gipfel in Buenos Aires
Quelle: Nicolas Villalobos/dpa

Tausende Menschen protestierten in Bueonos Aires gegen das G20-Treffen. Sie finden zum Beispiel, dass diese Politiker-Treffen zu wenig Ergebnisse bringen, dafür aber zu viel Geld kosten. Außerdem kritisieren die Demonstranten, dass es den Politikern vor allem darum geht, dass ihre Länder immer reicher werden. Dabei nehmen sie nicht genügend Rücksicht auf die Menschen oder die Natur. Die Proteste in Buenos Aires blieben an diesem Wochenende weitgehend friedlich.

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