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Politik statt Urlaub

An der französischen Atlantikküste haben sich am Wochenende wichtige Politikerinnen und Politiker getroffen. Sie hatten vieles zu besprechen. Es ging dabei auch um die Waldbrände in Brasilien.

Datum:

Die Stadt Biarritz in Frankreich ist eigentlich ein beliebter Urlaubsort. Am Wochenende sah es dort allerdings etwas anders aus. Denn dort fand der G7-Gipfel statt. Das ist ein wichtiges Treffen der Staats- und Regierungschefs aus sieben Ländern: Deutschland, USA, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und Japan. Sie treffen sich einmal im Jahr, um über verschiedene Themen zu diskutieren. Sie sprechen zum Beispiel über Wirtschaft und Geld, über Kriege und Krisen auf der Welt oder über die Klimaerwärmung. Mehr zu der Gruppe der G7 erfahrt ihr hier.

Blick auf den Tagungsort des G7-Gipfels am 24.08.2019 in Biarritz.
Hier findet das Treffen statt - mit Blick auf den atlantischen Ozean.
Quelle: reuters

Proteste gegen G7

Polizisten patrouillieren am "La grande plage" vor dem G7-Tagungsort Hotel du Palais
Polizisten sollen auch an den Stränden für Sicherheit sorgen.
Quelle: imago

Weil so viele wichtige Politiker in Biarritz waren, war die ganze Stadt streng gesichert. Mehr als 13.000 Sicherheitsleute waren im Einsatz. Auf den Straßen in Biarritz gab es bereits vor dem Start des Treffens Demonstrationen. Denn einige Menschen sind der Meinung, dass die Politikerinnen und Politiker nicht genug unternehmen, um zum Beispiel das Klima zu schützen. Viele Proteste blieben friedlich. Es gab aber auch Gewalt. Vier Polizisten wurden verletzt. Mehrere Demonstranten wurden festgenommen.

Auch Thema: Waldbrände in Brasilien

Der französische Präsident Emmanuel Macron war der Gastgeber des G7-Treffens. Er hatte gesagt, dass er auch über die Waldbrände in Brasiliens Regenwald sprechen möchte. Bei ihrem Treffen einigten sich die Regierungschefs der G7-Länder dann darauf, dem Land Brasilien mit etwa 18 Millionen Euro beim Kampf gegen die Brände zu helfen. Von dem Geld sollten vor allem Löschflugzeuge gekauft werden. Brasiliens Präsiden Jair Bolsonaro lehnte diese Hilfe allerdings ab. Er will nicht, dass sich andere Länder in die Angelegenheiten Brasiliens einmischen.

Mehr zu den Waldbränden in Brasilien erfahrt ihr im verlinkten Artikel.

Walsbrand Brasilien

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Regenwald in Gefahr
 

In Brasilien brennen riesige Flächen Regenwald.

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