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Gedenken an eine grausame Nacht

Vor 82 Jahren verwüsteten Adolf Hitlers Anhänger jüdische Geschäfte und Wohnungen. Am Montag wurde an diese grausame Nacht erinnert.

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Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 war eine sehr grausame Nacht in Deutschland. Die Anhänger Adolf Hitlers, die Nationalsozialisten, verwüsteten jüdische Geschäfte und Wohnungen. Sie zündeten Synagogen - also jüdische Gotteshäuser - an. Sie haben jüdischen Bürgerinnen und Bürgern Gewalt angetan und Hunderte getötet. Diese Nacht vor 82 Jahren wird auch Pogromnacht genannt.

Am Montag wurde daran erinnert. Wegen der Corona-Pandemie gab es dazu nicht eine große Gedenkveranstaltung wie sonst üblich, sondern Gedenkstunden mit wenigen Menschen wie zum Beispiel in Erfurt.

Gedenken an Pogromnacht
Gedenkstunde auf dem jüdischen Friedhof in Erfurt
Quelle: Martin Schutt/dpa

Dabei wurde unter anderem an die grausamen Taten von damals erinnert. Und es wurde gefordert, dass so etwas nie wieder passieren dürfe. Denn auch heute noch gibt es Antisemitismus - also Hass auf Juden - in Deutschland. Felix Klein setzt sich im Auftrag der Bundesregierung dafür ein, dass etwas gegen solchen Hass getan wird. Er sagte, wer etwas von antisemitischen Vorfällen mitbekomme, solle das melden:

Denn nur so kann sich etwas ändern. Wir müssen das Problem sichtbar machen, um es auch als Gesellschaft zu überwinden.
Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung

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