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Brutale Tat: Was in Solingen passiert ist

Vier Männer haben vor 25 Jahren das Haus einer türkischen Familie angezündet, weil sie Ausländer so hassten.

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Fassungslos standen vor 25 Jahren Menschen vor einem ausgebrannten Haus in Solingen. Sie konnten kaum glauben, was passiert war. Vier junge Männer hatten am 29. Mai 1993 absichtlich das Haus einer türkischen Familie angezündet. Durch diesen Brandanschlag sind fünf Mädchen und eine Frau gestorben. Die Täter waren Rechtsextremisten und hassten offensichtlich Menschen, die aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen waren. Für das was sie getan haben, mussten die vier Täter für sehr lange Zeit ins Gefängnis.

Löschfahrzeug vor dem abgebrannten Haus
Nicht alle hatten sich aus dem brennenden Haus retten können.

Was wir heute daraus lernen können

Was damals passiert ist, macht auch heute noch viele Menschen sehr traurig und fassunglos. Mit einer Gedenkveranstaltung wurde am Dienstag an den Brandanschlag erinnert. Auch viele Schüler sind in Solingen auf die Straße gegangen und haben gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit demonstriert. Viele Politiker sagen, dass es wichtig ist, sich an das zu erinnern, was damals passiert ist. Denn es sei ein Zeichen auch für uns heute. Wenn man mitbekomme, dass Menschen gegen andere hetzen, weil sie aus einem anderen Land kommen, eine andere Religion oder Hautfarbe haben, solle man laut sagen, dass man das nicht gut findet und nicht akzeptiert. Die Politiker warnen, dass ansonsten eine aufgeheizte und hasserfüllte Stimmung entstehe, in der so etwas wie der Brandanschlag in Solingen passieren könne.

Schüler demonstrieren in Solingen gegen Fremdenhass
Diese Schüler setzen ein Zeichen und demonstrieren gegen Ausländerfeindlichkeit. Quelle: dpa
Rechte Demonstration zum 1. Mai in Halle. Viele schwarz gekleidete Menschen halten Fahnen mit Parolen hoch.

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Rechtsextreme Menschen haben oft ein Vorbild: Adolf Hitler.

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