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Genfer Flüchtlingskonvention

Dieser Vertrag, den viele Länder unterschrieben haben, regelt genau, wann Flüchtlinge in einem Land aufgenommen werden.

Datum:

Weltweit sind zurzeit fast 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Viele von ihnen fliehen vor Krieg und Gewalt. Klar ist: Flüchtlinge brauchen Schutz. Am 28. Juli 1951 wurde deshalb in der Stadt Genf in der Schweiz ein wichtiger Vertrag verabschiedet: die "Genfer Flüchtlingskonvention".

Flüchtlinge sitzen in Slowenien fest.
Millionen Menschen sind auf der Flucht. Quelle: ap

Was steht in dem Vertrag?

147 Länder haben diesen Vertrag bisher unterschrieben. Diese Länder haben sich damit verpflichtet, Flüchtlinge aus anderen Ländern bei sich aufzunehmen, wenn sie in ihrer Heimat bedroht sind. Sie gewähren ihnen also Asyl.
In der Genfer Flüchtlingskonvention steht genau, in welchen Fällen die Länder den Flüchtlingen Asyl gewähren sollen. Nämlich dann, wenn die Flüchtlinge wegen ihrer Hautfarbe oder Herkunft, wegen ihrer Art zu leben oder ihrer politischen Meinung in ihrem Heimatland verfolgt werden. Wer dagegen zum Beispiel nur wegen großer Armut aus seinem Land flieht, hat nicht das Recht, in einem anderen Land Asyl zu bekommen.

Anspruch auf medizinische Hilfe

Noch etwas Wichtiges wurde in dem Vertrag vereinbart: Flüchtlinge, die in einem Land Asyl erhalten, sollen dort auch bestimmte Rechte haben. Zum Beispiel sollen sie Anspruch auf medizinische Versorgung haben. Und: Sie dürfen nicht in ihr Heimatland zurück geschickt werden, solange es dort für sie nicht sicher ist.

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