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Trauerfeier für George Floyd

Tausende Menschen nehmen Abschied von dem Afroamerikaner, der bei einem brutalen Polizeieinsatz getöteten wurde.

Datum:

George Floyd soll am Dienstagabend im US-Bundestaat Texas beerdigt werden. Bereits am Montag haben sich viele tausend Menschen von ihm verabschiedet. Der goldene Sarg von George Floyd wurde in der "Fountain of Praise"-Kirche in seiner Heimatstadt Houston aufgebahrt. Viele Trauergäste knieten vor dem Sarg von George Floyd nieder oder beteten still. Hinknien gilt als Unterstützung der Protestbewegung gegen Rassismus.

Fünf Sargträger heben den goldenen Sarg von George Floyd in einen Leichenwagen
Tausende Menschen verabschieden sich von George Floyd.
Quelle: reuters
Gedenken an den brutalen Tod des Afroamerikaners George Floyd: Führende US-Demokraten sind im Kongress fast neun Minuten auf die Knie gegangen.
Zum Gedenken an den brutalen Tod des Afroamerikaners George Floyd sind Politikerinnen und Politiker in den USA fast neun Minuten in die Knie gegangen.
Quelle: epa/michael reynolds/epa-efe/shutter

Der Afroamerikaner starb vor knapp zwei Wochen bei einem Polizeieinsatz in der US-amerikanischen Stadt Minneapolis. Diese Gewalt eines weißen Polizisten gegenüber einem Schwarzen hat in den USA zu großen Protesten geführt. Auch Politikerinnen und Politiker beteiligen sich an der Protestbewegung.
Die Demonstrantinnen und Demonstranten fordern ein Ende des Rassismus und der Polizeigewalt in den USA - vor allem der Gewalt von weißen Polizisten gegenüber Schwarzen. Denn Floyd war schwarz, der Polizist weiß. Hier könnt ihr mehr zu den Protesten nachlesen:

Demonstranten nehmen an einem Protestmarsch gegen Rassismus und Polizeigewalt teil

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Gegen Polizeigewalt und Rassismus
 

Seit fast drei Wochen wird in den USA protestiert.

Die Demonstranten fordern, dass sich in der Polizei in den USA viel ändern muss, damit so etwas nicht nochmal passiert. Unter anderem sollen von der Politik neue Regeln für die Polizei in den USA festgelegt werden. Besonders brutale Polizisten sollen entlassen werden, damit die Menschen der Polizei wieder mehr vertrauen. Ein anderer Vorschlag ist, die Ausbildung von Polizistinnen und Polizisten zu verändern. In der Stadt New York wird gerade diskutiert, der Polizei weniger Geld zu geben. Ein Teil soll stattdessen für die Jugendarbeit ausgegeben werden. Nicht alle Politikerinnen und Politiker unterstützen diese Vorschläge.

Diskussion in Deutschland

Auch in Deutschland gibt es viele Proteste. Außerdem wird auch hier gerade viel über Rassismus diskutiert. In einem aktuellen Bericht steht, dass in Deutschland im Jahr 2019 mehr Menschen als im Vorjahr benachteiligt wurden. Sie wurden aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts oder ihrer Behinderung diskriminiert. Expertinnen und Experten sowie Politikerinnen und Politiker fordern, dass die Bundesregierung noch mehr gegenüber Rassismus unternimmt.

Um nicht rassistisch zu sein, ist es wichtig darauf zu achten, was man sagt und was nicht. Was welche Wörter bedeuten, haben wir aufgelistet:

Grafik zu Rassismus

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Rasse, Schwarz, weiß,...
 

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