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Geflüchtete Rohingya in Bangladesch

Der Monsunregen sorgt für Probleme in den Flüchtlingslagern im Süden Bangladeschs. Die einfachen Hütten dort schützen die Menschen kaum vor dem heftigen Regen.

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Etwa 900.000 MensRohingya leben momentan in den Flüchtlingslagern im Süden Bangladeschs. Vor allem während des Monsunregens gibt es dort große Probleme. Denn die Hütten, in denen die Menschen in den Lagern leben, sind sehr einfach. Viele bestehen nur aus einfachen Bambusstangen und Zeltplanen. Nicht alle Behausungen halten den Unwettern stand. Durch Überschwemmungen und schlammigen Boden können sich Krankheiten, wie zum Beispiel Cholera, schnell verbreiten. Doch Medikamente, Lebensmittel und sauberes Trinkwasser sind in den Flüchtlingslagern in Bangladesch knapp.

Wie geht es weiter?

Bangladesch ist eines der ärmsten Länder der Welt und schafft es kaum, die Flüchtlinge zu versorgen. Hilfsorganisationen aus der ganzen Welt unterstützen die Flüchtlinge, so gut es geht. Die meisten wissen nicht, wie es für sie weitergeht. Viele Kinder können nicht zur Schule gehen und Jugendliche haben keine Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen. Wie lange die Rohingya in Bangladesch bleiben können und wo sie in Zukunft leben können, ist für die meisten ungewiss.

Rohingya-Kinder in einem Flüchtlingslager in Bangladesch
In den Lagern leben viele Kinder.
Quelle: reuters

Politiker aus Myanmar und Bangladesch verhandeln miteinander, um nach einer Lösung zu suchen. Die Situation in Myanmar hat sich für die Rohingya bisher jedoch wohl nicht verändert. Viele haben deshalb Angst, zurückzukehren. Hilfsorganisationen fordern die Regierung in Myanmar dazu auf, mehr für die Rechte der Rohingya zu tun und die Angehörigen dieser Volksgruppe zu schützen.

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