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Gottesdienst im Gedenken an Tote im Mittelmeer

In München haben Vertreter der katholischen, evangelischen und griechisch-orthodoxen Kirche in Deutschland gemeinsam einen besonderen Gottesdienst gefeiert. Damit sollte an die Menschen erinnert werden, die auf der Flucht über das Mittelmeer gestorben sind.

Seit vielen Jahren versuchen Menschen über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Sie verlassen ihre Heimat und suchen Schutz in anderen Ländern. Sie fliehen zum Beispiel vor Krieg, Armut oder Unterdrückung. Viele wollen nach Europa und versuchen das oft in kleinen, überfüllten Booten, die schnell in Seenot geraten und untergehen können. Alleine im Jahr 2019 sind dabei wohl schon mehr als 1.200 Menschen gestorben. Experten schätzen, dass die Zahl sogar viel höher ist.

Gerettete Flüchtlinge auf dem Mittelmeer, Sabratha, Libyen, 15.06.2017.
Viele Menschen versuchen jedes Jahr über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.
Quelle: dpa

Die Kirchen wollen ein Zeichen setzen

Um an diese Menschen zu erinnern und auf das Problem aufmerksam zu machen, wurde heute in München ein ganz besonderer Gottesdienst gefeiert. Wichtige Vertreter der katholischen, der evangelischen und der griechisch-orthodoxen Kirche haben den Gottesdienst gemeinsam veranstaltet. Normalerweise finden Gottesdienste der verschiedenen Kirchen des Christentums getrennt statt - nur zu besonderen Anlässen wird gemeinsam gefeiert. Zum einen wollten sie damit ein Zeichen setzen, dass sich an der Situation im Mittelmeer etwas ändern muss. Zum anderen forderten die Kirchenvertreter ziemlich deutlich von Politikerinnen und Politikern, etwas dagegen zu unternehmen, dass so viele Menschen auf dem Mittelmeer sterben.

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