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Greenpeace

Die Organisation Greenpeace setzt sich weltweit für den Umweltschutz ein. Was ihre Ziele sind - und auch was an ihnen kritisiert wird, lest ihr hier.

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Übersetzt bedeutet Greenpeace "Grüner Frieden". Gegründet wurde die Organisation 1971 in Kanada. Greenpeace ist weltweit in 26 Ländern vertreten - auch in Deutschland.

Gewaltfreie Proteste

Ziel von Greenpeace ist es, mit abenteuerlichen Aktionen auf Ungerechtigkeiten gegen die Natur und Umwelt aufmerksam zu machen. Bei solchen Aktionen setzen die Leute von Greenpeace, die "Aktivistinnen" und "Aktivisten“ genannt werden, manchmal sogar ihr Leben aufs Spiel. Sie klettern zum Beispiel auf Atomkraftwerke oder fahren mit kleinen Schlauchbooten ganz nah an große Öl-Schiffe, um diese am Weiterfahren zu hindern.

Auf dem Foto sieht man das Segelschiff von der Umweltorganisation "Greenpeace". Es heißt "Rainbow Warrior 3" und schwimmt auf dem Meer. Der Rumpf ist dunkelgrün und auf der Seite sieht man das geschriebene "Greenpeace"-Logo und einen kleinen Regenbogen. Die Segel sind weiß. Das Meer wirkt sehr ruhig und schlägt keine großen Wellen.
Die "Rainbow Warrior III" in Aktion auf hoher See.
Quelle: dpad

Wichtig ist den Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten, dass die Proteste friedlich ablaufen sollen. Als Zeichen für den Frieden steht ihr Segelschiff, die "Rainbow Warrior III", mit der sie verschiedene Häfen in der Welt anfahren. Das klimafreundliche Schiff wird auch bei Protesten eingesetzt. Durch die Arbeit von Greenpeace erfahren weltweit viele Leute, was in Sachen Umwelt schief läuft und können selbst etwas dagegen unternehmen.

Kinder zwischen zehn und 14 Jahren können sich auch bei Greenpeace engagieren: Sie können so genannte "Greenteams" gründen und zum Beispiel Müllsammelaktionen starten, mit Politikern im Ort diskutieren, Nistkästen bauen - oder was ihnen noch so einfällt, um sich für den Umweltschutz einzusetzen.

Unabhängigkeit vom Staat

Greenpeace gehört zu den Nichtregierungsorganisationen (NGO), das heißt sie bekommen kein Geld vom Staat oder von Firmen. Stattdessen finanzieren sie sich durch Spenden und Monatsbeiträge von weltweit mehr als drei Millionen Unterstützerinnen und Unterstützern.

Greenpeace Protestaktion Atomkraft
Greenpeace-Aktivisten auf einem Atomkraftwerk.
Quelle: ap

Kritik an Greenpeace

Zum Beispiel 2019 ist Greenpeace öffentlich in die Kritik geraten. Denn da hat die Organisation zugestimmt, eines ihrer früheren Kampagnenschiffe "Rainbow Warrior II" am Strand von Chittagong in Bangladesch zerlegen und verschrotten zu lassen. Das Problem dabei: Es ist bekannt, dass in Chittagong die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter schlecht sind und auch nicht auf den Umweltschutz geachtet wird. Das war für viele Greenpeace-Anhänger ein Schock.

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