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Datendiebstahl: Es gibt einen Tatverdächtigen

Im Internet waren viele private Daten von deutschen Politikern und Promis aufgetaucht. Hinter diesem Datendiebstahl steckt offenbar ein 20-jähriger Schüler.

Datum:

Seit Freitag haben Experten versucht herauszufinden, wer hinter dem großen Datendiebstahl steckt. Wohl mit Erfolg: Am Sonntagabend wurde ein 20-jähriger Schüler aus Hessen festgenommen. Er soll gestanden haben, private Daten von Hunderten Politikern und anderen bekannten Personen über das Soziale Netzwerk "Twitter" veröffentlicht zu haben. Darunter waren zum Beispiel Handynummern, E-Mail-Adressen, private Nachrichten, Chats und Kreditkartennummern. Also sehr persönliche Dinge, die nicht öffentlich für jeden sichtbar sein sollten.

Screenshot: Auf einem Computerbildschirm ist ein Profil beim Sozialen Netzwerk Twitter zu sehen.
Auf Twitter wurden die privaten Daten veröffentlicht.
Quelle: dpa

Der Tatverdächtige äußerte bei der Polizei, dass die betroffenen Politiker und Promis Sachen gesagt hätten, über die er sich geärgert hätte. Deswegen habe er die privaten Daten geklaut und veröffentlicht. Experten überprüfen nun die Computer und Festplatten des Tatverdächtigen und hoffen, so noch mehr über die Gründe des 20-Jährigen herauszubekommen.

Wie ist er an die Daten herangekommen?

Einen Teil der veröffentlichten Daten hat der Tatverdächtige zum Beispiel aus dem Internet zusammengesammelt. Einen anderen Teil soll er ausgespäht haben: Er soll sich also verbotenerweise Zugang zu den Informationen verschafft haben. Dafür muss man sich ziemlich gut mit Computern auskennen. Eine Möglichkeit, sich Zugang zu Daten zu verschaffen, ist zum Beispiel das Knacken von Passwörten.

Sicherheit im Internet
Solche Passwörter solltet ihr auf keinen Fall benutzen.
Quelle: colourbox.de

Eure Daten schützen

Deswegen ist es sehr wichtig, seine Daten im Netz mit guten Passwörtern ausreichend zu schützen. Einen hundertprozentigen Schutz davor, dass eure Daten nicht geklaut werden, gibt es zwar nicht. Es gibt jedoch ein paar Dinge, die ihr beachten könnt, um es Datendieben schwieriger zu machen.

So werden Passwörter gut und sicher:

  • Ihr solltet nicht dasselbe Passwort für verschiedene Internetdienste benutzen, sondern für jeden Internetdienst ein eigenes Passwort haben.
  • Ein Passwort sollte mindestens zehn Zeichen lang sein. Länger wäre noch sicherer.
  • Ein Passwort sollte nicht nur aus Buchstaben bestehen.
  • Am besten sind Passwörter, die eine Kombinationen aus großen und kleinen Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sind.
  • Am besten sind Passwörter, wenn sie willkürlich zusammengesetzt und nicht ein sinnvolles Wort sind.

Mehr zum Thema Datenschutz im Internet erfahrt ihr in den verlinkten Artikeln.

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