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Härtere Strafen für Gaffer

Wenn auf der Straße ein Unfall passiert, bleiben oft Menschen stehen, um zuzuschauen. Das ist ein großes Problem, weil zum Beispiel Rettungskräfte nicht mehr durchkommen. Politikerinnen und Politiker wollen solche Gaffer nun härter bestrafen.

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Gaffer nennt man Menschen, die bei einem Unfall nur zuschauen, aber nicht helfen. Durch sie gibt es viele Probleme. Bei einem Unfall ist es wichtig, schnell zu den Verletzten zu kommen, um ihnen zu helfen. Wenn dann zum Beispiel auf der Autobahn viele Menschen langsam an einer Unfallstelle vorbeifahren, um zu gaffen, bildet sich oft ein Stau. Die Rettungskräfte kommen dann oft nicht schnell genug zu den Verletzten, um sie zu versorgen.

Ein Polizeiauto mit eingeschaltetem Blaulicht. Symbolbild
Bei vielen Unfällen sind Gaffer ein Problem.
Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Manche Menschen filmen oder fotografieren die Verletzten sogar und stellen diese Bilder später ins Internet. Das ist für die Verletzten sehr unangenehm. Sie sind sowieso schon in einer extremen Situation und wollen sicherlich nicht fotografiert und angestarrt werden.

Härtere Strafen

Schon jetzt ist es zum Beispiel verboten, Rettungskräfte zu behindern oder Verletzte zu fotografieren. Politikerinnen und Politiker wollen aber, dass Gafferinnen und Gaffer in Zukunft noch härter bestraft werden. Bald soll es ein neues Gesetz dazu geben. Gaffer müssten dann hohe Geldstrafen zahlen und könnten sogar ins Gefängnis kommen. Die Politiker hoffen, dass die hohen Strafen die Menschen abschrecken und dass es in Zukunft weniger Gaffer gibt.

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