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Eine Nacht zum Gruseln!

Wenn leuchtende Kürbis-Fratzen vor den Türen stehen - dann ist Halloween. Doch das Halloween, wie wir es normalerweise kennen, wird dieses Jahr wohl ins Wasser fallen.

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Halloween - das bedeutet für die meisten von euch sicherlich: gruselig verkleiden, von Haus zu Haus ziehen und jede Menge Süßigkeiten abstauben! Aber das wird in diesem Jahr wohl nichts, denn: In Corona-Zeiten sehen viele Experten die Grusel-Nacht sehr kritisch. Außerdem herrschen ab Montag, also ab dem 2. November, strengere Corona-Regeln in Deutschland. Und deswegen sollte man in diesem Jahr auf ein Treffen in größeren Gruppen und "Süßes oder Saures!"-Runden bei den Nachbarn verzichten.

Verkleidete Kinder zu Halloween
An Halloween geht's ums Gruseln!
Quelle: dpa

Warum das mit Halloween dieses Jahr schwierig ist

Gerade wenn sich mehrere Menschen in engen Treppenhäusern tummeln und von Wohnung zu Wohnung oder Haus zu Haus ziehen, ist die Ansteckungsgefahr natürlich hoch. Vor allem, da sich im Moment wieder besonders viele Menschen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Viele Politiker und Virus-Experten bitten, dieses Jahr darauf zu verzichten, von Haus zu Haus zu ziehen. Zwar gelten die neuen Corona-Regeln offiziell erst ab Montag, aber trotzdem sollte man sich auch schon jetzt am Wochenende an die Regeln halten.

Was ihr auf jeden Fall beachten solltet

Am Sichersten ist es natürlich, wenn ihr dieses Jahr darauf verzichtet, von Haus zu Haus zu ziehen. Vielleicht könnt ihr euch ja stattdessen zuhause verkleiden und eure Eltern erschrecken. Wenn ihr doch von Haus zu Haus zieht, dann solltet ihr aber auf jeden Fall nicht in Treppenhäuser gehen, sondern immer draußen vor der Tür bleiben und bitten, dass die Leute zu euch nach draußen kommen. Außerdem solltet ihr nicht in einer großen Gruppe unterwegs sein und am besten auch einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Wieso gibt es Halloween eigentlich?

Halloween gibt es schon sehr lange. Viele Geschichten erzählen davon, wie der Tag entstanden sein könnte. Der Name Halloween ist eine verkürzte Form von "all hallows' evening". Das ist englisch und bedeutet "die Nacht vor Allerheiligen". Am 1. November ist nämlich der Feiertag "Allerheiligen". An diesem Tag denken die Christen an die Toten. Aber damit haben die Halloween-Feiern eigentlich nicht viel zu tun. Stattdessen ist der Brauch schon viel älter als der kirchliche Feiertag.

Halloween gibt es wahrscheinlich schon seit mehr als zweitausend Jahren. Damals feierten die Kelten aus England, Irland und Nordfrankreich das Ende des Sommers und der Erntezeit. Für sie begann am 1. November das neue Jahr und das wurde am Vorabend gefeiert. 

Keltischer Brauch

Die Kelten glaubten, dass in der Nacht zum neuen Jahr Hexen, Geister, Dämonen und andere dunkle Gestalten die Erde besuchen. Sie erzählten sich auch, dass in dieser Nacht die Seelen der Verstorbenen auf die Erde zurückkommen und in ihre Häuser zurückkehren. Und dass die zahlreichen heimatlosen Seelen und Geister, die den Weg nicht finden, die Menschen erschrecken. Um sie zu verscheuchen, zündeten die Kelten Feuer an, verkleideten sich und zogen mit viel Lärm durch die Straßen.

Woher kommt der Kürbis?

Die ausgehöhlten Kürbisse gehen auf eine spannende Geschichte zurück: die Legende von Jack O' Lantern. Jack war ein Gauner und Betrüger, der in seinem Leben nicht viel Gutes getan hatte. Sogar den Teufel soll Jack einmal übers Ohr gehauen haben. Als Jack starb, wurde er im Himmel nicht aufgenommen. Aber auch der Teufel wollte Jack nicht in der Hölle haben.

Leuchtender Kürbis
Leuchtender Kürbis
Quelle: dpa

Glühende Höllenkohle

Der Teufel schickte Jack dorthin zurück, woher er gekommen war. Weil der Weg dorthin aber sehr dunkel und kalt war, hatte der Teufel Mitleid. Er gab Jack eine glühende Kohle aus dem Höllenfeuer. Jack steckte die glühende Kohle in eine ausgehöhlte Rübe, die er auf dem Weg zur Hölle gegessen hatte. Seit dieser Zeit ist Jack verdammt, mit seiner Rübenlaterne durch die Dunkelheit zu wandern. Auf Englisch nennt man ihn deshalb auch "Jack O'Lantern", also Jack mit der Laterne.

Kürbisse mit Fratzen

Als sich Halloween und damit die Legende von Jack O'Lantern in den USA verbreitete, wurde aus der Rübe ein Kürbis. Denn Kürbisse gab es in den USA sehr viele. Um die Geister zusätzlich abzuschrecken, wurde außerdem eine Fratze in den ausgehöhlten Kürbis geritzt. Mittlweile hat sich der Brauch in vielen Ländern verbreitet.

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Halloween
 

Woher kommt Halloween und wieso ist es so bekannt geworden?

Videolänge
1 min

Am 31. Oktober ist übrigens auch Reformationstag - was das ist, erfahrt ihr hier:

Martin Luther Statue, Wittenberg

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Die Anfänge der evangelischen Kirche
 

Das wird am Reformationstag gefeiert.

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