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Harley-Davidson will zum Teil im Ausland produzieren

Der berühmte Motorradhersteller aus den USA hat angekündigt, in Zukunft Teile seiner Produktion in andere Länder zu verlegen. Das hängt auch mit einer Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump zusammen. Dessen Politik scheint in diesem Fall ziemlich nach hinten loszugehen.

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Die Motorräder der US-amerikanischen Firma Harley-Davidson haben echten Kultstatus: Die großen Maschinen mit dem fetten Sound faszinieren Menschen auf der ganzen Welt. Viele verbinden damit auch ein Lebensgefühl, das sich stark an dem amerikanischen Traum von Freiheit und Abenteuer orientiert. Dass ausgerechnet dieses Unternehmen nun ankündigt, einen Teil seiner Motorräder in Zukunft in anderen Ländern und nicht mehr in den USA herstellen zu lassen, sorgt deshalb in den USA für große Aufregung.

Harley Davidson
Die großen Motorräder haben viele Fans.
Quelle: dpa

Handelsstreit spitzt sich zu

Die Harley-Davidson-Chefs sagen, dass vor allem die Strafzölle der Grund für diese Entscheidung seien. Seit Freitag verlangt die Europäische Union (EU) diese Gebühren, wenn bestimmte Produkte aus den USA eingeführt werden. Davon betroffen sind auch Motorräder von Harley-Davidson. Wenn die Motorräder in anderen Ländern produziert werden und nicht in den USA, werden diese Zölle nicht fällig.

Dass die EU die Strafzölle auf bestimmte Produkte aus den USA verhängt, ist wiederum eine Reaktion auf eine Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump. Der hatte zuvor nämlich Strafzölle auf die Einfuhr von Stahl und Aluminium aus dem Ausland beschlossen. Darunter leiden auch Firmen in der Europäischen Union.

Trump ist verärgert

Dass seine Entscheidung, Strafzölle auf Stahl und Aluminium einzuführen, solche Folgen haben würde, hat Donald Trump vermutlich nicht bedacht. Auf jeden Fall reagierte er ziemlich überrascht und wütend: "Eine Harley-Davidson sollte niemals in einem anderen Land gebaut werden - niemals", schrieb er auf Twitter und drohte an, das Unternehmen wiederum mit Steuern zu bestrafen.

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