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Die Folgen der Hitze

Seit Wochen ist es in vielen Teilen Europas ungewöhnlich heiß. Auch in Deutschland fühlte es sich zwischendurch an wie in einem Backofen. Das wirkt sich auch auf die Natur und die Menschen aus.

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Tagelang brannte die Sonne vom Himmel. Und Regen gab es so gut wie keinen. Die andauernde Hitze und die lange Trockenheit haben Folgen für Natur und Menschen.

Probleme für Flüsse und Seen

Flüsse, Seen und Hafenbecken heizen sich auf. Das Wasser im Rhein etwa hat bereits eine Temperatur von fast 28 Grad. Für viele Fische ist das ein Problem. Denn je wärmer das Wasser wird, desto weniger Sauerstoff enthält es. Wenn die Wassertemperaturen weiter steigen, könnten viele Fische sterben. In manche Seen wird deshalb jetzt zusätzliches kühleres Wasser gepumpt.

Fischsterben Hitze
Wird das Wasser zu warm, gibt es zu wenig Sauerstoff für die Fische.
Quelle: dpa

Das Baden in Seen ist auch nicht mehr überall ratsam. In einigen Seen gibt es mittlerweile sehr viele Algen, die den Schwimmspaß trüben. In manchen Seen ist das Baden sogar komplett verboten.

Neben der Gluthitze setzt auch die Trockenheit der Natur zu. In vielen Flüssen fließt zum Beispiel nur sehr wenig Wasser. Auf einigen Teilen des Rheins können Transportschiffe nur sehr wenig Ladung mitnehmen, weil das Wasser zu flach ist.

Probleme für Felder und Wälder

Die Dauerhitze und die Trockenheit macht auch den Landwirten zu schaffen. Viele rechnen mit großen Ernteausfällen, weil Mais oder Weizen vertrocknet sind.

Folgen könnten bald auch bei Waldspaziergängen sichtbar werden: Junge Bäume drohen in diesem Sommer abzusterben. Denn ihre Wurzeln reichen noch nicht sehr tief und kommen nicht bis zum Grundwasser. Um diesen trockenen und heißen Sommer zu überstehen, sind das keine guten Voraussetzungen.

Außerdem steigt die Gefahr von Waldbränden. Die Wälder sind so trocken, dass ein kleiner Funke ausreicht, um Bäume in Brand zu stecken.

Probleme für die Menschen

Auch viele Menschen leiden unter dem Supersommer. Manche konnten nachts kaum schlafen und fühlten sich den ganzen Tag über schlapp, auch der Appetit verging einigen bei der Hitze. Vor allem in Städten kühlte sich die Luft nachts kaum ab.

Klimaforscher rechnen damit, dass es in Zukunft noch öfter heiße Sommer geben könnte. Städteplaner überlegen deshalb bereits, wie Städte so gestaltet werden könnten, dass es dort nicht so extrem heiß und für Menschen erträglicher wird.

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