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Viel zu viel Wasser im Nil

In den Ländern Sudan und Südsudan gibt es seit Wochen Überschwemmungen. Viele Menschen haben ihre Häuser und Wohnungen verloren.

Viele Regionen entlang des Nils sind von den Überschwemmungen betroffen. Auch die Stadt Khartum im Sudan hat es stark getroffen. Hier fließen zwei Flüsse des Nil zusammen: Der Blaue Nil und der Weiße Nil. Zwischen Juni und Oktober sorgen immer wieder starke Regenfälle für Fluten. In diesem Jahr hat es aber seit Juli besonders viel geregnet. Dadurch ist der Wasserpegel im blauen Nil so hoch angestiegen, wie noch nie.

Mehrere Straßen und Viertel in der Stadt Khartoum wurden vom Nil überflutet.
Mehrere Straßen und Viertel in der Stadt Khartoum wurden vom Nil überflutet.
Quelle: Reuters

Die Überschwemmungen sind dadurch besonders schlimm. Mehr als eine halbe Million Menschen sind insgesamt von den Fluten betroffen. Hunderttausende Häuser sind überflutet oder zerstört. Die Menschen können nicht mehr darin wohnen. Mehr als 500 sind verletzt und mehr als 100 Menschen sind bereits in den Fluten gestorben.

Kein sauberes Wasser und versperrte Straßen

Wasser steht auf einer Straße im Sudan am 02.09.2020
Die Menschen versuchen mit Sandsäcken das Wasser zurückzuhalten.
Quelle: ap

Die Regierungen in den beiden Ländern haben daher Anfang September den Notstand ausgerufen. Durch die Überschwemmungen gibt es kaum noch sauberes Wasser. Ein weiteres Problem: Viele Straßen sind voller Schlamm und können daher nicht mehr befahren werden. Die Menschen können in manchen Regionen also keine Lieferungen mit Hilfspaketen bekommen.

Das Hochwasser wird auch für die rund 2000 Jahre alten Pyramiden von Meroe zum Problem. Die stehen nun zum Teil auch unter Wasser. Helferinnen und Helfer versuchen diese mit Sandsäcken zu schützen, und das Wasser abzupumpen.

Pyramiden von Meroe
Normalerweise stehen die Pyramiden von Meroe mitten in der Wüste
Quelle: Reuters

Experten hoffen, dass es ab Mitte September weniger regnet und dadurch wieder etwas weniger Wasser im Nil fließt.

Hier erfahrt ihr noch mehr über die beiden Länder

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