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Hungersnot im Jemen

Vielen Menschen in dem Land Jemen geht es extrem schlecht. Seit mehreren Jahren herrscht dort Krieg. Vor allem fehlende Nahrungsmittel sind ein riesiges Problem.

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Am Dienstag fand in Genf in der Schweiz ein wichtiges Treffen der Vereinten Nationen (UN) statt. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Länder haben sich dort zusammengesetzt. Ihr Ziel: Geld für das Land Jemen sammeln. Denn dort herrscht seit mehreren Jahren Krieg. Die Menschen, die im Jemen leben, leiden extrem darunter. Laut UN benötigen 24 Millionen Menschen im Jemen dringend Hilfe. Es fehlt ihnen zum Beispiel an sauberem Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Medikamenten. Die UN sagen, dass sie etwa 3,7 Milliarden Euro benötigen, um die Menschen mit dem Nötigsten versorgen zu können.

Kinder im Jemen befüllen einen Behälter, der auf einem Esel befestigt ist, mit Wasser.
Sauberes Trinkwasser ist knapp.
Quelle: reuters

Seit 2014 Kämpfe

Im Jemen gibt es schon seit Jahren Kämpfe. Verschiedene Gruppen kämpfen darum, wer im Land das Sagen haben soll. Zehntausende Menschen wurden dabei bereits getötet. Große Teile des Landes wurden durch die Kämpfe komplett zerstört. Viele Häuser, Straßen und Schulen sind kaputt.

Hunger und Krankheiten

Etwa zehn Millionen Menschen im Jemen leiden im Moment unter Hunger. Sie wissen nicht, woher sie ihre nächste Mahlzeit bekommen sollen. Viele sind wegen der Unterernährung in Lebensgefahr. Und die Lage der Menschen verschlechtert sich weiter.

Ein weiteres Problem ist die Krankheit Cholera, die durch die Folgen der Kämpfe im Jemen ausgebrochen ist. In den Krankenhäusern des Landes fehlen ausreichend Medikamente und auch dort sind die Essensvorräte knapp.

Auch viele Kinder sind von Hunger und Krankheiten betroffen. Im vergangenen Jahr sind laut dem Kinderhilfswerk UNICEF mehr als 50.000 kleine Kinder daran gestorben.

Geld allein reicht nicht

Bei dem Treffen am Dienstag haben viele Länder versprochen, dass sie Geld geben, um den Menschen im Jemen zu helfen. Insgesamt sind so 2,3 Milliarden Euro zusammengekommen. Auch Deutschland will 100 Millionen Euro geben. Heiko Maas, der Außenminister der Bundesregierung, sagte aber auch, dass es wichtig sei, im Jemen für Frieden zu sorgen.

Die Vereinten Nationen bemühen sich schon lange um Frieden im Jemen, aber zurzeit sieht es dort nicht nach einem Ende der Kämpfe aus. Wenn die Kämpfe nicht so schnell wie möglich enden, werden noch viel mehr Menschen von Hunger und Krankheiten betroffen sein.

Warum gibt es Kämpfe im Jemen?

Krieg im Jemen.

ZDFtivi | logo! - Bürgerkrieg im Jemen

Warum kämpfen dort verschiedene Gruppen gegeneinander?

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