Sie sind hier:

"Irma" zieht ab

Der Sturm lässt nach, die Überschwemmungen gehen langsam zurück. Nun beginnen die Aufräumarbeiten.

Datum:

Am Sonntag hatte der Wirbelsturm die Südspitze des US-Bundesstaates Florida erreicht. Er knickte Palmen um, riss Dächer von Häusern und sorgte in mehreren Städten für Überschwemmungen. Mittlerweile hat sich "Irma" deutlich abgeschwächt und gilt nicht mehr als Hurrikan. Der Sturm zieht weiter nach Nordwesten in Richtung der US-Bundesstaaten Alabama und Tennessee. Dort wird aber nicht mehr mit so großen Schäden gerechnet.

Sturmschäden in Florida
"Irma" ist abgezogen. Jetzt werden die Schäden sichtbar. Quelle: dpa

Das Aufräumen beginnt

In Florida beginnen nun die Aufräumarbeiten. Viele Häuser wurden beschädigt, Strom- und Telefonleitungen sind zerstört. In manchen Gebieten kann es Wochen dauern, bis alle Leitungen repariert sind.

Viele Bewohner Floridas hatten sich tagelang auf "Irma" vorbereitet. Sie hatten Fenster und Türen ihrer Häuser und Wohnungen vernagelt und sich selbst in Sicherheit gebracht. Mehr als 6 Millionen Menschen waren dazu aufgerufen, das Gebiet zu verlassen. Trotzdem starben auch in den USA mehrere Menschen durch "Irma".

Schwere Schäden in der Karibik

Auch in der Karibik hat der Wirbelsturm große Zerstörung angerichtet. Bevor "Irma" auf Florida traf, wütete er in Kuba. Vor allem an der Nordküste deckte der Sturm viele Dächer ab und entwurzelte Bäume. Meterhohe Wellen und heftiger Regen sorgten für schwere Überschwemmungen. In der Hauptstadt Havanna stehen ganze Stadtteile komplett unter Wasser. Mindestens zehn Menschen sind in Kuba durch den Hurrikan gestorben.

Überflutete Straße in Havanna
Viele Straßen Havannas sind überflutet. Quelle: ap

Auch stark betroffen waren die karibischen Inseln Barbuda und Saint-Martin und das Land Puerto Rico. Dort starben mindestens 24 Menschen. Tausende haben durch den Wirbelsturm ihr Zuhause verloren.

Nach "Irma" ist schon ein weiterer Wirbelsturm im Anmarsch: Hurrikan "Jose". Anders als erwartet hat er aber zumindest auf den Inseln Saint-Martin und Saint-Barthélemy keine großen Schäden angerichtet.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt auf "Mein ZDFtivi" Nicht mehr gemerkt Mag ich Mag ich nicht mehr Gemerkt auf "Mein ZDFtivi" Nicht mehr gemerkt Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert

Du bist dabei, den Kinderbereich zu verlassen. Möchtest du das wirklich?

Wenn du den Kinderbereich verlässt, bewegst du dich mit dem Profil deiner Eltern in der Mediathek!