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Mehr Sicherheit durch den Abbiege-Assistenten?

Ein Mal im Jahr treffen sich Verkehrsexperten und -expertinnen in der Stadt Goslar. Sie beraten vor allem darüber, wie sich Unfälle vermeiden lassen.

Datum:

Ein wichtiges Thema in diesem Jahr: Die Sicherheit von Fahrradfahrern. Die geraten nämlich besonders oft in gefährliche Situationen. Vor allem in Städten passiert es immer wieder, dass Radfahrer von LKW-, Bus- oder Autofahrern übersehen werden.

Archiv: Ein Fahrrad fährt neben einem LKW
Eine solche Situation kann gefährlich werden.
Quelle: dpa

Tückisch: der tote Winkel

Das Problem: der sogenannte "tote Winkel". Das ist der Bereich neben einem Fahrzeug, der in den Spiegeln nicht sichtbar ist. Befindet sich zum Beispiel ein Fahrradfahrer in diesem Bereich, ist er für den Fahrer des Fahrzeugs so gut wie unsichtbar. Vor allem zwischen LKW und Fahrradfahrern kommt es deshalb immer wieder zu schweren Unfällen. Besonders gefährlich ist der Moment, wenn ein LKW nach rechts abbiegt und dabei einen Radfahrer oder Fußgänger übersieht.

Grafik: Toter Winkel
Der pinkfarbene Bereich zeigt den toten Winkel.
Quelle: ZDF

Abbiege-Assistent könnte helfen

Um solche Unfälle zu vermeiden, wurde bereits ein technisches System entwickelt: der Abbiege-Assistent für LKW und Busse. Das System kann erkennen, wenn sich jemand im toten Winkel befindet, und den Fahrer durch Signaltöne oder Leuchtzeichen rechtzeitig warnen.

Doch bisher sind nur wenige LKW mit dem Abbiege-Assistenten ausgestattet. Denn die Technik ist teuer und der Einbau ist keine Pflicht. Doch genau darüber wird nun diskutiert: Viele Experten und Politiker fordern, dass der Abbiege-Assistent verpflichtend in alle LKW eingebaut wird. Das sollte sogar gesetzlich vorgeschrieben werden, meinen sie. Ob sie mit dieser Forderung Erfolg haben, ist aber noch nicht klar.

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