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Quarantäneregeln an Schulen - überall anders

In den meisten Bundesländern läuft die Schule wieder. Doch irgendwie sind die Regeln für Quarantäne bei Schülern und Schülerinnen überall anders. Das soll sich nun ändern.

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Das Coronavirus hat sich in den vergangenen Wochen deutschlandweit wieder mehr ausgebreitet, und das macht sich auch an den Schulen bemerkbar. Weil sich immer mehr Schülerinnen und Schüler mit dem Virus anstecken, müssen auch immer mehr von ihnen in Quarantäne. In der ersten Schulwoche nach den Ferien wurden in dem Bundesland Nordrhein-Westfalen zum Beispiel 30.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz unterschiedlichen Schulen für 14 Tage in Quarantäne geschickt. Viele von ihnen haben selbst kein Corona, hatten aber Kontakt mit einem Infizierten.

Kind lernt zuhause
Mehr Quarantäne heißt auch wieder mehr Unterricht zuhause.
Quelle: epa

Die Quarantäne ist unterschiedlich geregelt

Mal sind es zum Beispiel einzelne Sitznachbarn, die in direktem Kontakt mit einem oder einer Infizierten waren und nun für einige Tage vorsichtshalber nicht aus dem Haus dürfen. Mal werden aber auch ganze Klassen in Quarantäne geschickt und manchmal sogar ganze Jahrgangsstufen.
Wie genau die Quarantäne geregelt ist, ob also einzelne oder viele in Quarantäne müssen, das ist von Bundesland zu Bundesland und manchmal sogar von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Die Entscheidung darüber trifft das zuständige Gesundheitsamt.

Kinder in Quarantäne begegnen sich am Fenster
Ein kranker Mitschüler oder eine kranke Mitschülerin - und plötzlich darf man nicht mehr raus.
Quelle: reuters

Manchmal ist es möglich, genau nachzuvollziehen, mit wem ein Infizierter in engerem Kontakt war. Dann müssen in einigen Bundesländern auch nur diese Personen in Quarantäne. Manchmal ist das aber nicht möglich, und dann werden sicherheitshalber mehr Schüler in Quarantäne geschickt.
Oder eine infizierte Person war in einem schlecht belüfteten Klassenraum oder hatte keinen Mundschutz und hat so möglicherweise auch Schüler anstecken können, die nicht in direktem Kontakt mit ihr waren. Auch dann werden gleich mehrere Schülerinnen und Schüler in Quarantäne geschickt.

Forderung: Gleiche Regeln für alle

Ziemlich unübersichtlich ist das. Deshalb fordern jetzt einige Politikerinnen und Politiker und Experten, dass überall ähnliche Regeln gelten. Sie sagen außerdem, dass 14 Tage Quarantäne zu lang seien. Mit einem negativen Corona-Test nach einigen Tagen könne man die Quarantäne zum Beispiel verkürzen.

Außerdem könnten auch Masken und eine gute Lüftung im Klassenzimmer dafür sorgen, dass nicht direkt alle in Quarantäne müssen. Doch all das sind bisher nur Ideen und Forderungen. Nun wollen die Politiker und Politikerinnen darüber beraten.

Diesen Text haben Katrin und Carolin geschrieben.

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