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Island

Das Land liegt ganz weit im Norden und hat nur wenige Einwohner.

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Island ist eine Insel mitten im Nordatlantik. Auf der Karte sieht man, dass Island ganz schön weit im Norden ist. So richtig kalt wird es dort aber selten, obwohl das Land so weit nördlich liegt: Denn an Island fließt der Golfstrom vorbei, das ist eine warme Meeresströmung. Deshalb wird es im Winter nur selten kälter als -10 Grad, im Sommer dafür aber kaum wärmer als +20 Grad.

Island
Islandpferde sind besonders kräftig gebaut. Sie sind die einzigen Pferde, die neben Schritt Trab und Galopp auch Tölt und Pass beherrschen. Quelle: ap

Wenige Einwohner

Es leben etwas mehr als 300.000 Menschen in Island. Das sind ungefähr so viele Menschen wie zum Beispiel in der deutschen Stadt Bielefeld wohnen - also ziemlich wenig für ein ganzes Land. Mehr als 200.000 Menschen leben im Gebiet um die isländische Hauptstadt Reykjavik, der Rest des Landes ist nur ganz dünn besiedelt.

Einzigartige Landschaft

Die Landschaft Islands ist einzigartig: Die Küste ist mit langen, schmalen Buchten (Fjorden) zerklüftet. Immer wieder wird die Landschaft durch Gletscher unterbrochen - wie dem Vatnajökull, dem größten Gletscher Europas. Es gibt viele Geysire in Island. Das sind heiße Quellen, aus denen in unregelmäßigen Abständen Wasser-Fontänen nach oben schießen. Wald gibt es kaum - dafür viele Sträucher, Moose und Flechten.

26 Geysire sind auf Island aktiv
Ein Geysir auf Island Quelle: ZDF/Thorsten Eifler

Faszinierende Tierwelt

Island ist bekannt für seine einmalige Tierwelt. An den Küsten tummeln sich die bunten Papageitaucher und eine Vielzahl anderer Vögel. Im Landesinnern leben Polarfüchse, Rentiere, Schneeeulen und viele seltene Vogelarten. Im Meer um Island fühlen sich viele Walarten wohl, so zum Beispiel Blauwale, Pottwale und Buckelwale.

Hexen, Feen und Trolle

Weil es auf Island viel Nebel gibt, kann es einem dort manchmal ganz schön unheimlich vorkommen. Früher glaubten die Isländer, dass Trolle, Elfen und Hexen ihr Unwesen in der Natur trieben. Im Winter kann man nachts am Himmel manchmal Nordlichter sehen. Sie entstehen durch elektrisch aufgeladene Teilchen in der Erdatmosphäre.

Die Straßenlaternen in Reykjavik sind aus. In der Nacht konnten Einheimische und Touristen in Island das Himmelschauspiel beobachten.
Nordlichter am Himmel von Island Quelle: dpa

Die ersten Siedler

Menschen kamen zum ersten Mal vor etwas mehr als 1.000 Jahren nach Island, um sich dort anzusiedeln.Sie stammten vor allem aus Norwegen und waren Wikinger, die mit ihren Schiffen aufbrachen, um neue Gebiete kennen zu lernen.

Umweltfreundliche Heizung

Der Name der Hauptstadt Reykjavik bedeutet übersetzt "rauchende Bucht". Denn auch in Reykjavik gibt es viel Wasserdampf, der aus der Erde aufsteigt. Die Isländer nutzen die Erdwärme als umweltfreundliche Heizung für Häuser und Bürgersteige und um Wasser zu erhitzen. Viele Isländer gehen gerne schwimmen, auch dafür ist das heiße Wasser gut.

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