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Internet soll für Jugendliche sicherer werden

Ein neues Jugendschutzgesetz soll Kinder und Jugendliche vor Gefahren schützen, die im Internet lauern - zum Beispiel dem sogenannten Cybergrooming oder Kostenfallen in Spielen.

Mädchen mit Handys
Immer mehr Jugendliche greifen zum Smartphone. Das kann süchtig machen.
Quelle: clipdealer

Wenn ihr das hier lest, seid ihr gerade im Internet unterwegs. Und klar: Die meiste Zeit im Internet verbringt ihr wahrscheinlich nicht mit Nachrichten lesen, sondern zum Beispiel in Sozialen Netzwerken, ihr chattet mit Freundinnen und Freunden oder seid mit Games beschäftigt.

Und weil Kinder und Jugendliche heutzutage so viel im Netz unterwegs sind, gilt ab dem 1. Mai ein neues Jugendschutzgesetz. Im alten Jugendschutzgesetz, hat das Internet kaum eine Rolle gespielt. Nun soll es dort für Kinder und Jugendliche sicherer werden. Denn: Das Internet macht zwar Spaß, es lauern jedoch auch einige Gefahren darin.

Wovor sollen Kinder und Jugendliche geschützt werden?

Eine Gefahr ist das sogenannte Cybergrooming: In Sozialen Netzwerken, aber auch in Chats von Spielen, kann man sich mit anderen austauschen und unterhalten. Doch genau deshalb gibt es dort auch sogenannte "Cybergroomer" - Das sind Menschen, die sich im Internet an ein Kinder ranmachen und sie zum Beispiel dazu bringen wollen, ihnen Nacktbilder zu schicken oder sie sogar zum Sex zwingen. Laut dem neuen Gesetz müssen Betreiber von Internet-Diensten dafür sorgen, dass Kinder nicht einfach von jedem angeschrieben werden können.

Auch Kostenfallen in Spielen sind problematisch

Ein weiteres großes Problem sind versteckte Kosten in Spielen. Bei Handyspielen passiert es schnell mal, dass man aus Versehen Geld ausgibt, ohne dass man das merkt. Das neue Jugendschutzgesetz soll das verhindern. Spielehersteller müssen in Zukunft viel deutlicher machen, wenn bei einem Spiel zusätzliche Kosten entstehen.

Besser über das Internet Bescheid wissen

Doch einige Expertinnen und Experten sagen, dass neue Gesetz helfe nicht. Sie sind der Meinung, es müsse vor allem darum gehen, dass Eltern und Kinder besser über das Internet Bescheid wüssten. Sie fordern, dass es mehr Angebote geben müsse, die Eltern und Kindern beibringen, worauf man in Sozialen Netzwerken und bei Spielen achten muss und welche Gefahren dort lauern.

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