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Kanu, Kajak oder Kanadier

Vielleicht habt ihr es auch schon mal im Urlaub oder am See ausprobiert: Kanu fahren. Die kleinen, sportlichen Boote gibt es schon sehr lange. Wie lange genau und was ihr sonst noch über Kanus wissen müsst, erfahrt ihr hier!

Datum:

Flüsse, Seen oder gar das Meer waren früher für die Menschen oft unüberwindbare Hindernisse. Die Ureinwohner von Nordamerika kamen dann auf die Idee, aus Birken oder anderen Bäumen Boote zu bauen. Sie höhlten die Baumstämme aus und stellten so eine Art Kanu her. Die Ureinwohner der arktischen Gebiete entwickelten ähnliche Boote, so genannte Kajaks.

So wurde das Kanufahren bekannt:

In Deutschland wurde diese Art, sich auf dem Wasser zu bewegen, im 19. Jahrhundert "Flusswandern" genannt. Zu diesem Zeitpunkt war es immer noch etwas ganz Besonderes, sich im Wasser fortzubewegen. Zu einem Hobby hat sich das Kanufahren erst um 1936 entwickelt. In diesem Jahr wurde die Sportart durch die Olympischen Spiele bekannt. Bis heute ist Kanufahren Teil der Wettkämpfe - vom Kanuslalom bis zum Wettrennen.

Eine abgesteckte Route im Wasser zeigt wohin sich Kanufahrer bewegen müssen.
Bei den Olympischen Spielen ist das Kanu Teil einer Disziplin.
Quelle: reuters

Diese Arten von Kanus gibt es:

Begriffe, die ihr kennen solltet:

  • Süllrand: so nennt sich der Rand, der das Kanu umläuft
  • Bug: diese Bezeichnung steht für das vordere Ende des Kanus
  • Heck: damit ist die hintere Seite gemeint
Eine Frau sitzt mit ihrem Hund in einem gelben Kanu. Vor ihr ist eine Skyline.
Kanus eignen sich prima für Ausflüge auf dem Wasser.
Quelle: ap

Das braucht ihr zum Kanufahren:

  1. Natürlich ein Kanu: Das müsst ihr euch aber nicht kaufen, an vielen Seen oder Stränden könnt ihr euch welche ausleihen
  2. Die Paddel: Je nachdem, wie groß ihr seid und wo ihr mit eurem Kanu hinfahren möchtet, unterscheiden sich diese. Meistens sind die Paddel aus Holz.
  3. Auftriebskörper: Das sind mit Luft gefüllte Schläuche, die an der Außenseite befestigt werden. Die sind nötig, damit das Boot nicht kentert.
  4. Schwimmwesten: Sie sind auf dem offenen Wasser wirklich wichtig! Eure Kleidung könnte sich nämlich vollsaugen, wenn ihr ins Wasser plumpst und es euch so viel schwerer machen, zu schwimmen. Tragt am besten auch eine Kappe, Sonnencreme oder sogar lange Kleidung, um euch vor der Sonne zu schützen.

Das macht gute Paddler aus:

  • Im Rhythmus paddeln: So werdet ihr nicht unkontrolliert nach links oder rechts gezogen. Möchtet ihr geradeaus fahren, dann sollten alle zur selben Zeit in die gleiche Richtung paddeln.
  • Profis kennen ihre Grenzen: Wenn es zu anstrengend wird, darf man sich gerne mal ein bisschen treiben lassen.
  • Aufmerksam sein: Beim Kanufahren müsst ihr darauf achten, von wo der Wind und die Strömung kommen. Um böse Überraschungen zu vermeiden, die Route besser im Voraus planen.
  • Die Wahl des Sitzplatzes: Um das Gleichgewicht besser zu halten, sollte man sich nicht auf die Bank, sondern auf den Boden des Bootes knien. Dadurch liegt der Schwerpunkt tiefer und sorgt für mehr Stabilität.
Kajaks und Kanus sind in einem Fluss zu sehen von oben.
Wer eine Pause braucht, kann sich auch mal kurz treiben lassen. Aber Augen auf! :-)
Quelle: dpa

Diesen Text hat Nicole für euch geschrieben.

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