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Kenia

Kenia liegt in Ostafrika. Es ist von den Nachbarländern Sudan, Äthiopien, Somalia, Tansania und Uganda umgeben. Im Osten grenzt das Land an den Indischen Ozean. Die Hauptstadt von Kenia heißt Nairobi. Sie liegt im Süden. Das Land ist etwa doppelt so groß wie Deutschland.

Wer lebt in Kenia?

In Kenia leben sehr viele junge Menschen. Fast die Hälfte der Einwohner sind jünger als 15 Jahre. Insgesamt leben etwa 40 Millionen Menschen dort. Die beiden Hauptsprachen sind Englisch und Suaheli. Es gibt aber noch mehr als 60 weitere Sprachen und Dialekte, die in verschiedenen Regionen des Landes gesprochen werden. Das Geld, mit dem man in Kenia bezahlt, heißt Kenia-Schilling (und fürs Kleingeld Cent). Die meisten Kenianer sind Christen. Viele gehören aber auch zum Islam oder sind Anhänger traditioneller Naturreligionen.

Viele Menschen sind in den großen Städten des Landes zu Hause. Dort führen sie ein Leben, das dem in Deutschland sehr ähnlich ist. Zum Beispiel gibt es in den Supermärkten viele Dinge zu kaufen und die medizinische Versorgung ist mit der in Deutschland zu vergleichen. Es gibt aber auch sehr viele arme Menschen in Kenia. Sie leben in Stadtteilen, die oft direkt neben einer Müllkippe liegen. Dort ist die Luft sehr schlecht und das macht die Einwohner oft krank.

Die Massai

In Kenia leben auch viele traditionelle Stammesgruppen. Das wohl bekannteste Volk sind die Massai. Sie arbeiten als Hirten. Rinder sind das Wichtigste, was sie besitzen. Massai sind Nomaden. Das heißt, sie leben nicht fest in einem Haus, sondern ziehen mit ihren Tieren immer von Ort zu Ort. Die Jungen begleiten die Rinder auf die Weide, Mädchen helfen ihren Müttern bei der Hausarbeit.

In dem Land Kenia gibt es verschiedene Klimazonen: das Hochland, die Küstenregion und die Wüste. Das Hochland im Südwesten des Landes ist die Heimat der meisten Kenianer. Dort regnet es genügend, um Getreide anzubauen und Tiere versorgen zu können. An der Küste des Landes herrscht feucht-tropisches Klima und in der Wüste ist es heiß und trocken.

Faszinierende Tierwelt

In Kenia leben viele Tiere, die man in Deutschland nur aus dem Zoo kennt. Löwe, Elefant, Zebra und Nashorn - sie sind in den Nationalparks des Landes zu Hause. Viele Menschen machen extra in Kenia Urlaub, um diese Tiere einmal in ihrer eigentlichen Lebenswelt zu sehen. Diese Ausflüge werden dann Safaris genannt. Das Wort kommt aus der Sprache Suaheli und bedeutet so viel wie "Reise".

Das Gebiet, das heute als Kenia bezeichnet wird, ist schon sehr lange besiedelt. Wissenschaftler vermuten, dass die ersten Menschen dort gelebt haben. Sie fanden Hinweise, dass afrikanische Stammesgruppen schon vor ungefähr fünf Millionen Jahren dort waren. Im Laufe der Jahrhunderte herrschten aber auch Römer, Araber und Portugiesen über das Gebiet. Sie handelten mit Elfenbein und Sklaven und organisierten von dort ihre Fahrten über die Weltmeere.

Kolonialzeit

Im Jahr 1895 besetzten die Briten Kenia. Sie wollten das Land für ihre eigenen Zwecke zu nutzen. Das nennt man Kolonialismus. Sie haben zum Beispiel den Tee, der in Kenia angebaut wurde, verkauft und so sehr viel Geld verdient. Das machte die Kenianer sehr unzufrieden und führte sogar zu einem Krieg. Erst 1963 konnte sich die kenianische Bevölkerung ihre Unabhängigkeit erkämpfen.

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