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So hat die Coronakrise Kinder belastet

Für die meisten Kinder in Deutschland hat sich das Leben in der Corona-Krise ziemlich verändert. Forscherinnen und Forscher haben herausgefunden, dass diese Veränderungen viele Kinder belastet haben.

Viele Kinder und Jugendliche hatten weniger Kontakt zu ihren Freunden. Die Schule im Heimunterricht haben viele Schülerinnen und Schüler als anstrengender und schwieriger empfunden. Außerdem gaben viele Jugendliche an, dass es zuhause häufiger zu Streit in der Familie gekommen sei. Forscherinnen und Forscher haben herausgefunden, dass viele Kinder und Jugendliche unter den Veränderungen leiden, die die Corona-Krise mit sich gebracht hat.

Ein Junge sitzt traurig in der Ecke
Viele Kinder und Jugendliche leiden unter der Corona-Krise.
Quelle: colourbox.de

Stress und Sorgen

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben dazu in den vergangenen Wochen mehr als 1.000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen elf und 17 Jahren und rund 1.500 Eltern befragt. Dabei gaben die meisten der Befragten Kinder und Jugendlichen (71 Prozent) an, dass es ihnen während der Corona-Krise schlechter gehe als sonst und sie sich weniger wohl fühlen würden. Viele berichteten auch von körperlichen Beschwerden: So gaben viele Befragte an, gereizt zu sein oder Probleme beim Einschlafen zu haben. Viele klagten auch über Kopf- oder Bauchschmerzen.

Problemfall Schule

Den meisten Kinder und Jugendlichen fiel das Lernen und die Schule viel schwerer als in normalen Zeiten. Vielen fehlte der normale Tagesablauf. In vielen Familien hat die Corona-Krise für schlechte Stimmung gesorgt. Viele Kinder und Jugendliche und auch viele Eltern gaben an, dass zuhause öfter gestritten wurde. Vor allem Kinder und Jugendliche, die in ärmeren Familien aufwachsen, empfinden die Einschränkungen durch die Corona-Krise als schwierig. Sie leben in kleineren Wohnungen und können sich nicht so gut zurückziehen, wenn es zu Streit kommt. Die Forscherinnen und Forscher fordern deshalb, dass besonders diesen Kindern und Jugendlichen geholfen werden sollte - zum Beispiel durch Hilfseinrichtungen oder telefonische Beratung. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sagen aber auch: Viele Kinder und Jugendliche schaffen es auch so eine Situation zu meistern, auch wenn es nicht einfach ist.

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