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Kinder und Jugendliche bewegen sich zu wenig

Ein Bericht sagt: Deutsche Kinder machen zu wenig Sport

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Zwei Kinder beim Tennisunterricht
Zwei Kinder beim Tennisunterricht
Quelle: obs

Schwimmen gehen, Laufen, Mannschaftssportarten - sich einfach mal so richtig sportlich austoben: Das machen Kinder und Jugendliche viel zu wenig. Das steht zumindest im Kinder- und Jugendsportbericht, der am Donnerstag vorgestellt wurde.

Übergewicht als Folge

Die Folge von zu wenig Bewegung? Unter anderem Übergewicht - sagen die Expertinnen und Experten des Berichts. Das Übergewicht hat einen schlechten Einfluss auf die Gesundheit von Kindern. Und wenn man nicht gesund ist, kann das dann sogar zu einer niedrigeren Lebenserwartung führen. Eigentlich empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Kindern und Jugendlichen zwischen fünf und 17 Jahren, dass sie sich mindestens 60 Minuten am Tag bewegen sollen. Aber die Realität sieht leider ganz anders aus:

80 Prozent der Jugendlichen bewegen sich weniger als von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen, besonders betroffen sind Mädchen.
Sportwissenschaftler und Leiter des Herausgeberteams des Berichts, Christoph Breuer von der Sporthochschule Köln

Ein Problem: Digitale Medien

Als einen Grund für den Bewegungsmangel von Kindern und Jugendlichen sehen Expertinnen und Experten das immer größere Angebot an digitalen Medien und Spielen. Denn dadurch sitzen viele Kinder mehr auf einem Fleck und verbrauchen weniger Energie. Der Einfluss der Digitalisierung auf Bewegung ist aber noch nicht ausreichend erforscht und bleibt erst einmal nur eine Vermutung.

Trotzdem bleibt Sport die Nummer eins bei außerschulischen Freizeitaktivitäten - vor allem im Verein. Der Bericht zeigt aber auch: Der Wettbewerb ist Kindern weniger wichtig als noch vor fünf Jahren. Der Spaß am Sport steht im Vordergrund. Familien mit nicht so viel Geld sind aber zum Beispiel viel seltener Vereinsmitglied und die Kinder sind weniger aktiv.

Mehr Sport im Alltag

Deswegen müsse Bewegung im Alltag wieder mehr gefördert werden, sagen die Expertinnen und Experten des Berichts. Dafür schlagen sie zum Beispiel mehr Sportangebote in Schulen und auch den Ausbau von Radwegen vor.

Na dann, nichts wie rauf auf's Rad. So kann man auch besonders in Corona-Zeiten gedrängte Busse und Bahnen meiden. Und dann schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe - mit mehr Bewegung an der frischen Luft und einer niedrigeren Ansteckungsgefahr.

Diesen Text hat Lisa geschrieben.

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