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Keine Werbung für Zuckerbomben

Kinder- und Jugendärzte in Deutschland fordern ein Werbeverbot für einige Süßigkeiten. Und zwar solche, die sich speziell an Kinder und Jugendliche richten.

Dabei geht es um sogenannte "Kinderlebensmittel". Das sind Lebensmittel, die so aussehen als wären sie extra für Kinder gemacht. Ihre Verpackung ist zum Beispiel ganz bunt oder es sind Tiere darauf abgebildet. Oft wird auf der Verpackung oder in der Werbung auch der Eindruck erweckt, diese Lebensmittel seien gesund. Dabei ist das oft ganz und gar nicht so.

Junge nimmt Süßigkeiten aus dem Schrank
Bestimmte Süßigkeiten richten sich speziell an Kinder und Jugendliche.
Quelle: dpa

Viel Zucker und das sorgt für Probleme

Viele dieser "Kinderlebensmittel" sind richtige Zuckerbomben. Darin versteckt sich oft viel zu viel Zucker und das tut dem Körper nicht gut. Zu viel Fett und Zucker können Übergewicht verursachen. Übergewicht kann gefährlich werden, weil man so Krankheiten, wie zum Beispiel Diabetes, bekommen kann. Werbung für ungesunde Snacks und Getränke kann Kinder dazu verleiten, mehr davon zu essen und sich ungesund zu ernähren.

Geschmack wird als Kind geprägt

Ärztinnen und Ärzte sagen, dass sich bei kleinen Kindern der Geschmackssinn entwickelt. Das bedeutet: Wer als kleines Kind viel und gerne Süßes isst, gewöhnt sich daran. Und wird vielleicht auch als Erwachsener viel Süßes essen, anstatt sich gesund zu ernähren. Für Kinder, die zu viel Süßes essen, besteht also die Gefahr, dass sie ihr ganzes Leben mit den Folgen zu kämpfen haben. Deshalb fordern die Kinder- und Jugendärzte ein Verbot von Werbung für die zuckerhaltigen "Kinderlebensmittel".

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