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Schäden durch extremes Wetter

Überschwemmungen, Stürme und Hitzewellen kommen immer häufiger vor. Besonders für arme Länder ist so extremes Wetter ein großes Problem.

Datum:
Ein Haus steht unter Wasser.
Das Land Mosambik wurde 2019 besonders heftig von Wirbelsturm Idai getroffen.
Quelle: reuters/ siphiwe sibeko

Durch den Klimawandel verändert sich auf der ganzen Erde das Wetter. Eine Folge ist, dass es vor allem wegen der ansteigenden Temperaturen auf der Erde immer mehr extremes Wetter gibt.
Das bedeutet, es gibt mehr heftige Wirbelstürme (zum Beispiel Hurrikans oder Taifune), mehr starken Regen, mehr Überschwemmungen oder stärkere Hitzewellen.

Das hat natürlich auch Folgen für die Menschen, die dort leben. Durch Überschwemmungen werden zum Beispiel Häuser oder Felder, auf denen Lebensmittel angebaut werden, zerstört. Während einer Hitzewelle kommt es oft zu heftigen Waldbränden, die auch wieder Natur und Häuser zerstören. Das ist zum Beispiel im vergangenen Jahr in Kalifornien passiert.

Nicht alle Länder der Erde sind von solchen extremen Wetter-Ereignissen gleich betroffen. Das hängt zum einen davon ab, wo auf der Erde diese Länder liegen und wie gut die Länder in der Lage sind, sich vorher gegen extremes Wetter zu schützen.

Klima-Risiko-Index zeigt Reihenfolge

Expertinnen und Experten der Organisation Germanwatch (sprich: tschörmän wotsch) untersuchen jedes Jahr, wie welche Länder von extremem Wetter und dessen Folgen betroffen waren. Sie schauen dabei, wie viel Geld ein Land durch das Wetter-Ereignis verloren hat, aber auch wie viele Menschen dadurch ums Leben kamen.

Dabei haben sie herausgefunden: In den vergangenen 20 Jahren hatten vor allem arme Länder mit schlimmen Folgen von extremem Wetter zu kämpfen. Germanwatch hat dazu eine Liste erstellt, den Klima-Risiko-Index.

Ganz vorne sind Puerto Rico (in der Karibik), Myanmar (in Asien) und Haiti (auch in der Karibik).

Klima-Risiko-Index
Platz Land
1 Puerto Rico
2 Myanmar
3 Haiti
4 Philippinen
5 Mosambik
10 Nepal
18 Deutschland

Dass so viele arme Länder ganz vorne in der Liste sind, liegt daran, dass diese oft in Regionen auf der Erde liegen, in denen zum Beispiel Wirbelstürme sehr oft vorkommen, zum Beispiel in den Tropen. Und dass sie, weil sie eben so arm sind, die Folgen solcher Stürme nicht gut bewältigen können. Zum Beispiel leben die Menschen dort oft in einfachen Blechhütten und nicht in festen Häusern wie bei uns.

Deutschland auch betroffen - aber nicht so heftig

Das Bild zeigt den trockenen, aufgerissen Boden eines Ackers, auf dem eine einzelne Getreideähre liegt.
Ohne Regen werden die Felder so trocken, dass das Getreide kaum noch wachsen kann.
Quelle: dpa

Deutschland ist auf Platz 18 in der Liste. Also auch recht weit vorne. Das liegt unter anderem daran, dass es bei uns in den vergangenen Jahren viele zu heiße Sommer gab. Dadurch sind auch bei uns zum Beispiel viele Pflanzen auf den Feldern verdorrt. Da Deutschland aber ein eher reiches Land ist, können wir mit den den Folgen des extremen Wetters besser umgehen.

Die Expertinnen und Experten fordern deshalb, dass die reichen Länder die armen beim Kampf gegen das extreme Wetter und dessen Folgen noch mehr unterstützen sollen.

Noch mehr Infos und Hintergründe zum Klimawandel gibt's hier:

Dieser Text ist von Katrin.

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