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Der Klimawandel gefährdet vor allem Kinder

Flüsse überschwemmen Wohngebiete, Wirbelstürme richten Zerstörung an, Hitzewellen lassen Pflanzen verdorren. Solche Umwelt-Katastrophen haben auch mit dem menschengemachten Klimawandel zu tun, sagen Fachleute. Auch sehr viele Kinder leiden darunter.

Luftaufnahme von den Überschwemmungen in Schuld, Ahrweiler, 15.07.21 (Archivbild)
Solche extremen Wetterereignisse, wie der super starke Regen in Westdeutschland, könnten in Zukunft häufiger passieren.
Quelle: dpa

Fast jedes Kind weltweit betroffen

Das Kinderhilfswerk Unicef veröffentlichte am Freitag einen Bericht dazu. Es hat untersucht, in welchen Ländern wie viele Kinder und Jugendliche durch die Erwärmung der Erde bedroht sind. Das Ergebnis: fast jedes Kind auf der Welt!

Ein Mann hockt auf den Trümmern des durch das Erdbeben zerstörten Krankenhauses in Fleurant, Haiti
In Haiti gab es erst kürzlich ein heftiges Erdbeben und einen Tropensturm.
Quelle: dpa

Die Gefahren seien jedoch unterschiedlich groß. Kinder in Deutschland etwa sind viel weniger stark vom Klimawandel bedroht als in vielen anderen Staaten. In 33 Ländern dagegen gelten junge Menschen als extrem stark gefährdet. Darunter sind viele afrikanische Staaten und zum Beispiel Indien, Haiti und die Philippinen. In diesen Ländern leben zudem besonders viele Kinder.

logo! - So sind Kinder vom Klimawandel bedroht 

Das steht im Klima-Risiko-Index für Kinder.

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Im Alltag sehen die Probleme dann zum Beispiel so aus: dreckige Luft, nicht genug Trinkwasser und Krankheiten, die sich durch die Veränderung des Klimas verbreiten. Hinzu kommen Gefahren wie etwa Stürme und Hochwasser.

Kinder trinken in Somalia Wasser aus einem Wasserrohr.
920 Millionen Kinder sind stark betroffen von Wasserknappheit, sie haben also nicht genug zu trinken.
Quelle: dpa
Der Klimawandel ist zutiefst ungerecht.
Henrietta Fore, Unicef

Die Expertin sagt: Kinder seien nicht für den Klimawandel verantwortlich, müssen aber mit den Folgen leben.

Auch die Klimaschützerin Greta Thunberg äußerte sich zu dem Bericht. "Wir sind aber nicht nur Opfer, wir führen auch den Kampf gegen die Krise an", sagte sie. Doch ohne die Hilfe der Erwachsenen ginge es nicht.

Auch Unicef forderte dazu auf, Kindern zuzuhören und sie einzubeziehen. Außerdem solle für den Schutz von Kindern auf der Welt mehr Geld ausgeben werden. Dabei geht es zum Beispiel um Geld für Bildung und sauberes Wasser. Gerade in den Ländern, in denen Kinder stark vom Klimawandel bedroht sind, fehle es daran.

Diesen Text hat die Kinder-dpa geschrieben.

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