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Proteste im Gaza-Streifen

An der Grenze zu Israel kam es am Montag zu heftiger Gewalt zwischen israelischen Soldaten und Palästinensern. Dabei wurden mehr als 60 Palästinenser getötet und viele verletzt.

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Zwischen Israelis und Palästinensern gibt es schon lange Streit. Dabei geht es vor allem um Land. Beide Seiten können sich nicht darauf einigen, wer wo leben darf und wem welche Gebiete gehören. Gelöst ist der Streit bis heute nicht - und immer wieder kommt es deshalb auch zu Gewalt - wie am Montag.

Gewalt an der Grenze

Viele Palästinenser versammelten sich am Montag im Gaza-Streifen, um zu protestieren. An der israelischen Grenze warfen sie Steine oder rollten brennende Autoreifen Richtung Israel. Von dort schossen israelische Soldaten auf die Demonstranten. Mehr als 60 Palästinenser wurden getötet, mehr als 2.000 wurden verletzt, berichten Palästinenser.

Proteste in Gaza gegen neue US-Botschaft.
Viele Palästinenser sind wütend. Quelle: Ashraf Amra/APA Images via ZUMA Wire/dpa

Warum jetzt?

Ein Auslöser für die Proteste war unter anderem die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem. Viele Palästinenser sind dagegen, dass Jerusalem von anderen Ländern als israelische Hauptstadt anerkannt wird - genau das tun die USA aber mit der Verlegung ihrer Botschaft dorthin. Die Palästinenser erheben selbst Anspruch auf einen Teil Jerusalems. Sie fordern auch, in die Gebiete zurückkehren dürfen, aus denen ihre Vorfahren bei der Gründung Israels vor 70 Jahren vertrieben wurden.

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