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Angriff auf Ölanlagen in Saudi-Arabien

Die Länder Saudi-Arabien und Iran sind seit Jahren verfeindet. Nun wurden wichtige Ölanlagen in Saudi-Arabien angegriffen. Saudi-Arabien vermutet, dass der Iran dahintersteckt.

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Saudi-Arabien ist ein ziemlich großes und mächtiges Land auf der arabischen Halbinsel. Das Land ist der wichtigste Ölproduzent der Welt und verkauft Erdöl in viele andere Länder. Öl ist wichtig, zum Beispiel um Benzin herzustellen. Damit verdient Saudi-Arabien jede Menge Geld.

Rauch steigt aus einer bombardierten Raffinerie auf. Archivbild
Rauch steigt über der Ölanlage in Saudi-Arabien auf.
Quelle: Uncredited/Planet Labs Inc/AP/dpa

Nun wurde am Wochenende eine der weltweit größten Ölanlagen in Saudi-Arabien mit Drohnen und Raketen angegriffen. Die Anlage brannte, schwarzer Rauch stieg auf. Durch die Schäden wird nun viel weniger Öl gefördert als zuvor.

Wer steckt dahinter?

Landkarte: Saudi-Arabien
Landkarte: Saudi-Arabien
Quelle: ZDF

Direkt nach dem Angriff meldeten sich Huthi-Rebellen aus dem benachbarten Land Jemen und sagten, dass sie dahinter stecken. Im Land Jemen gibt es seit Jahren einen Bürgerkrieg. Mehrere Gruppen kämpfen dort um die Macht. Die Huthi-Rebellen sind eine davon. Auch die verfeindeten Länder Saudi-Arabien und Iran mischen sich in diesen Krieg ein. Beide streiten seit Jahren darum, wer das Sagen in der Region haben sollte. Saudi-Arabien unterstützt im Jemen den Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi. Iran hilft den Huthi-Rebellen.

Deshalb vermutet die saudi-arabische Regierung, dass eigentlich Iran hinter den Angriffen auf die Ölanlage steckt. Sie ist der Meinung, dass die Drohnen und Raketen, mit denen die Ölanlage angegriffen wurde, aus dem Iran kommen. Auch die USA verdächtigen den Iran. Die USA sind seit Jahren Verbündete Saudi-Arabiens und haben gerade ebenfalls Streit mit dem Iran.

Iran wehrt sich allerdings gegen die Beschuldigungen. Zurzeit gibt es keine Beweise, die zeigen, wer wirklich hinter dem Anschlag steckt. Doch der Angriff auf die Ölanlage sorgt für noch größere Spannungen in der Region.

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