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Krawalle in Stuttgart

Eingeschlagene Schaufensterscheiben, zestörte Autos und mehrere Verletzte: In der Nacht zum Sonntag gab es heftige Krawalle in Stuttgart.

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Angefangen hatte es als große Party: Hunderte junger Menschen haben sich in der Nacht zum Sonntag in der Stuttgarter Innenstadt zum Feiern getroffen. Die Clubs und Discos sind dort wegen des Coronavirus geschlossen, also versammelten sich die Menschen auf einem großen Platz.

Eine Drogenkontrolle war der Auslöser

Kurz vor Mitternacht kontrollierten dort Polizeibeamte einen 17-Jährigen wegen des Verdachts auf Drogen. Einige andere junge Menschen kamen dazu und griffen die Polizisten an. Sie warfen Steine und Flaschen. Schnell wuchs die Gruppe der Angreifer - die Polizei vermutet, es waren bis zu 500 Menschen - und die Krawalle wurden immer heftiger.

Polizeiauto vor einer eingeschlagenen Scheibe in Stuttgart am 21.06.2020
Nach den Krawallen in Stuttgart.
Quelle: dpa

Mindestens 19 Menschen wurden dabei verletzt. 40 Geschäfte wurden demoliert und zum Teil sogar geplündert, das heißt es wurden Sachen daraus gestohlen. Polizistinnen und Polizisten aus dem ganzen Bundesland Baden-Württemberg wurden zu dem Einsatz gerufen. Erst nach Stunden brachten sie die Situation wieder unter Kontrolle und nahmen 24 Menschen fest.

Suche nach dem Grund für die Gewalt

Woher dieser plötzliche Gewaltausbruch kam, ist noch unklar.
In den letzten Wochen wurden Polizisten und Polizistinnen immer öfter beschimpft.

Einige vermuten, dass die strengen Corona-Kontaktbeschränkungen dafür gesorgt haben, dass viele junge Menschen frustriert sind. Möglicherweise hat sich viel Wut über die strengen Regeln angestaut, die nun herausgebrochen ist.

Politikerinnen und Politiker verurteilen die Gewalt

Bundesinnenminister Horst Seehofer forderte heute harte Strafen für die Angreifer. Und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte, die Polizei verdiene den Respekt aller Menschen in Deutschland. Wer sie angreife, dem müsse man sich entschieden entgegenstellen.

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