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"Viking Sky" im sicheren Hafen

Am Samstag war das Kreuzfahrtschiff "Viking Sky" vor der Küste Norwegens in Seenot geraten. Viele Menschen mussten die Nacht über auf dem wankenden Schiff ausharren. Am Sonntagnachmittag ist das Schiff dann sicher in einem Hafen angekommen.

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Tische und Stühle rutschten umher, Gläser gingen zu Bruch und Teile der Decke lösten sich. Viele Menschen an Bord hatten Angst als am Samstagnachmittag ein Kreuzfahrtschiff in Seenot geriet. Das riesige Schiff hatte Probleme mit seinen Motoren und kam nicht vom Fleck - ausgerechnet an einer gefährlichen Stelle im Meer vor der Küste Norwegens. Draußen tobte ein heftiger Sturm. Starker Wellengang brachte das Kreuzfahrtschiff ins Wanken. Die Wellen waren zum Teil bis zu 15 Meter hoch. Insgesamt 1.373 Menschen waren an Bord der "Viking Sky". Einige wurden verletzt, drei von ihnen schwer.

Das Kreuzfahrtschiff «Viking Sky» vor der norwegischen Küste.
Das Kreuzfahrtschiff "Viking Sky" vor der norwegischen Küste.
Quelle: Frank Einar Vatne/NTB scanpix/dpa

Schwierige Rettung

Der Kapitän der "Viking Sky" setzte am Samstag einen Notruf ab. Seenotretter versuchten, die Passagiere von dem Schiff zu retten und an Land zu bringen. Das war wegen des schlechten Wetters nicht möglich. Auch ein anderes Schiff, das der "Viking Sky" zur Hilfe eilen wollte, geriet am Samstag in Seenot. Deshalb kamen fünf Rettungshubschrauber zum Einsatz, die die Passagiere in Sicherheit bringen sollten. Die Aktion war auch für die Rettungskräfte ziemlich riskant. Denn das stürmische Wetter kann auch für Hubschrauberpiloten gefährlich werden.

Auf der "Viking Sky" waren 915 Passagiere und 458 Crewmitglieder.
Auf der "Viking Sky" waren 915 Passagiere und 458 Crewmitglieder.
Quelle: Uncredited/CHC helicopters via AP/dpa

Nicht alle Passagiere des Kreuzfahrtschiffs konnten In Hubschraubern an Land gebracht werden. In den Hubschraubern konnten immer nur bis zu 15 Menschen transportiert werden. Außerdem mussten die Hubschrauber häufig an Land zurückfliegen, um zu tanken. Bis zum Sonntagvormittag wurden so fast 500 Menschen gerettet. 17 Menschen wurden ins Krankenhaus gebracht.

Einige mussten ausharren

Passagiere in Rettungswesten sitzen in einem Raum, Norwegen, 24.03.19
Quelle: Michal Stewart/AP

Die meisten Passagiere mussten die Nacht über auf dem wankenden Schiff ausharren. Zur Sicherheit mussten alle Schwimmwesten tragen. Die Hubschrauber-Rettungsaktion wurde am Sonntag gestoppt. Denn das Schiff konnte mithilfe von Schleppern langsam einen Hafen ansteuern. Das Kreuzfahrtschiff hat mittlerweile den Hafen von Molde erreicht. Die Passagiere sind froh, wieder auf dem Festland zu sein. Trotzdem müssen einige versorgt werden. Denn die Nacht auf dem Schiff war für viele eine schlimme Erfahrung.

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