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Kritik an Amazon

In mehreren deutschen Städten streiken gerade Mitarbeiter des Online-Shops Amazon. Sie fordern vor allem eine bessere Bezahlung.

Datum:

In insgesamt sieben Städten sind einige Mitarbeiter von Amazon am Montag nicht zur Arbeit gegangen. Mit dem Streik wollen sie ihre Chefs unter Druck setzen, damit diese auf ihre Forderungen eingehen. Dabei geht es vor allem um Geld: Die Mitarbeiter wollen erreichen, dass sie für ihre Arbeit besser bezahlt werden.

Schnäppchentage als Anlass

Archiv: Person surft mit Tablet auf Amazon am 09.12.2010.
Bestellungen werden wohl trotzdem bearbeitet.
Quelle: dpa

Dass der Streik gerade jetzt stattfindet, ist kein Zufall. Der Online-Shop Amazon wirbt gerade mit vielen Rabatten. Zwei Tage lang werden viele Sachen zum Schnäppchenpreis verkauft. Was Kunden freut, ärgert viele Mitarbeiter. Sie meinen: Wenn es möglich ist, den Kunden so günstige Angebote zu machen, sollte es auch möglich sein, die Mitarbeiter besser zu bezahlen.

Die Chefs von Amazon meinen dagegen, die Mitarbeiter würden fair bezahlt. Kunden müssten sich auch keine Sorgen um ihre Bestellungen machen. Die Pakete würden wie gewohnt verschickt. Denn trotz des Streiks, der auch noch am Dienstag weitergehen soll, gebe es genügend Mitarbeiter, die arbeiten würden.

Auch Umweltorganisationen protestieren

Kritik an den Schnäppchentagen kommt nicht nur von Amazon-Mitarbeitern. Auch Umweltschützer protestieren gegen den Online-Händler. Sie machen vor allem darauf aufmerksam, dass ein Teil der Ware, die von Kunden zurückgeschickt wird, im Müll landet. Hier erfahrt ihr, was dahinter steckt:

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Pakete, Pakete, Pakete!
 

Millionen Pakete werden jeden Tag in Deutschland verschickt.

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