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Aufatmen in Städten: Luftverschmutzung sinkt

Im vergangenen Jahr wurden weniger schädliche Stickoxide ausgestoßen. Corona hat daran nur einen kleinen Anteil.

Datum:
Zwei Autos mit Abgasen
Der Hauptschuldige für die schlechte Luft in unseren Städten: der Straßenverkehr. Moderne Autos verursachen aber immer weniger gefährliche Stickoxide und belasten die Luft dadurch weniger als noch vor wenigen Jahren.
Quelle: Martin Meissner / ap

Stickoxide sind giftige Gase, die schlecht für die Gesundheit sein können. Was Stickoxide genau sind und wieso Luftverschmutzung gefährlich sein kann, erfahrt ihr in der Info-Box und dem Erklärvideo unten auf der Seite. Im vergangenen Jahr wurde die Luft in den Städten deutlich weniger durch sogenannte Stickoxide verschmutzt.

Ihr könntet jetzt natürlich denken: Klar, durch Corona sind ja auch viel weniger Autos unterwegs gewesen. Aber tatsächlich sagen Expertinnen und Experten, dass die bessere Luft nur zu einem kleinen Teil an der Pandemie liegt: Etwa ein Viertel der Verbesserung ist darauf zurückzuführen, dass die Menschen weniger unterwegs waren.

Moderne Autos stoßen weniger Stickoxide aus

Der Hauptgrund für die bessere Luft: Moderne Autos stoßen weniger Stickoxide aus als viele alte Autos, besonders solche mit einem Dieselmotor. Außerdem wurde in vielen Autos ein Programm installiert, das dafür sorgt, dass der Motor weniger Stickoxide ausstößt.

In fast allen Städten unter den Grenzwerten

Im Jahr 2018 war die Luft noch in 57 Städten in Deutschland stärker von Stickoxiden belastet, als sie es höchstens sein sollte. 2020 war vermutlich in weniger als zehn Städten so schlechte Luft. Noch sind aber nicht alle Messstationen ganz ausgewertet, die die Luftverschmutzung überprüfen.

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