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Ab zum Mars!

Am Donnerstag ist vom Weltraumbahnhof Cape Caneveral in Florida in den USA aus eine Rakete Richtung Mars gestartet. Die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA will mit dieser Mission erforschen, ob es früher einmal Leben auf dem Mars gab.

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Sieben Monate lang wird der 480 Millionen Kilometer weite Flug zum Mars dauern. Dann wird dort der Mars-Rover "Perseverence" (gesprochen etwa so: "pörseviränz") landen. "Perseverence" bedeutet auf Deutsch übersetzt übrigens "Beharrlichkeit" oder "Durchhaltevermögen".

Der Rover ist ungefähr so groß wie ein kleines Auto und wiegt etwa 1.000 Kilogramm. Er soll in einem ausgetrockneten See landen und steuert sich dabei komplett selbst. An Bord hat er viele wissenschaftliche Geräte, um den Mars zu erforschen - zum Beispiel Kameras und Mikrofone.

Eine undatierte grafische Darstellung zeigt den Nasa-Rover "Perseverance" auf der Marsoberfläche im Einsatz bei der Untersuchung von Gestein.
Der Mars-Rover "Perseverance" - hier eine Grafik - hat jede Menge Technik im Bauch!
Quelle: picture alliance/NASA/JPL-Caltech/dpa

Der Rover soll Gesteinsproben sammeln

"Perseverence" hat einen zwei Meter langen Roboterarm und einen Bohrer, um Gesteinsproben zu sammeln. Das Gestein soll Hinweise auf mögliches früheres Leben auf dem Mars geben. Die Proben kommen in supersaubere Röhrchen - die saubersten Geräte, die jemals in den Weltraum geschickt wurden. So möchte die Nasa vermeiden, dass klitzekleine Teilchen von der Erde die Proben vom Mars verfälschen. Die Proben bleiben erstmal auf dem Mars und sollen bei einer späteren Mission abgeholt werden. Bis sie auf der Erde ankommen, kann es bis zum Jahr 2031 dauern.

Warum Forscherinnen und Forscher rausfinden möchten, ob es Leben auf dem Mars gibt, könnt ihr hier im Video sehen:

Ein Helikopter soll Testflüge machen

Am Bauch von «Perseverence» hängt auf dem Flug zum Mars ein 1,8 Kilogramm schwerer Helikopter. Einige Monate nach der Landung soll er versuchen, sich selbstständig in Bewegung zu setzen. Sobald er auf die Marsoberfläche aufkommt, soll er wie ein junger Vogel nach und nach immer höher und weiter fliegen. Zu Beginn soll er sich drei Meter hoch erheben und bis zu zwei Meter vorankommen. In Zukunft könnten vielleicht Helikopter für Astronauten oder sogar Roboter entferntere Regionen auf dem Mars auskundschaften.

In dem Video könnt ihr euch - vielleicht zusammen mit euren Eltern - anschauen, wie der Helikopter über den Mars fliegen soll.

Die Mars-Mission kostet umgerechnet rund 2,6 Milliarden Euro.

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