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Es ist egal, wen man liebt und wie man fühlt

Liebe ist etwas Wunderbares, aber sie kann auch manchmal ganz schön kompliziert sein. Und es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, wie man fühlt und in wen man sich verliebt. Ein Mann kann zum Beispiel nicht nur eine Frau lieben, sondern auch einen Mann. Wenn jemand damit an die Öffentlichkeit geht, nennt man das "Coming-out".

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Vor einigen Tagen haben 185 deutsche Schauspielerinnen und Schauspieler eine ganz schön mutige Aktion gestartet: Sie haben nämlich in einer Zeitschrift erzählt, dass sie anders sind als viele andere Menschen - also dass sie zum Beispiel schwul oder lesbisch sind. Das bedeutet, dass Männer Männer lieben und Frauen Frauen gut finden. Einige haben auch erzählt, dass sie sich weder als Frau noch als Mann fühlen.

Die Aktion war ziemlich mutig, weil es nicht immer einfach ist, offen zu erzählen, welches Geschlecht man liebt oder welchem Geschlecht man sich selbst zugeordnet fühlt. Denn nicht alle Menschen akzeptieren es, wenn sich zum Beispiel zwei Menschen desselben Geschlechts ineinander verlieben. Obwohl uns niemand vorzuschreiben hat, wen wir lieben, werden Menschen, die einen gleichgeschlechtlichen Partner oder Partnerin haben oder selbst nicht ganz wissen, welches ihr Geschlecht ist, oftmals gemobbt, kritisiert oder diskriminiert.

Auf dem Bild sieht man die Buchstaben "M", "W" und ein "X" - für männlich, weiblich und divers. Unter dem "X" wurde ein Kreuz gemacht.
Weiblich, männlich, divers: Für Menschen, die nicht eindeutig wissen, ob sie sich dem weiblichen oder männlichen Geschlecht zugeordnet fühlen, gibt es diese dritte Option.
Quelle: Jan Woitas/dpa-zentralbild/dpa

Was ein "Coming-out" ist

Das, was die deutschen TV-Stars in der Zeitschrift gemacht haben - also öffentlich zu sagen, dass sie "anders" sind und dasselbe Geschlecht lieben oder nicht wissen, ob sie Mann oder Frau sind - nennt man auch "Coming-out". Und weil sich so viele Schauspielerinnen und Schauspieler gleichzeitig "geoutet" haben, ist auch von einem "Massen-Coming-out" die Rede.

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Stars starten große "Coming out"-Aktion
 

Was das heißt, erfahrt ihr hier.

Videolänge
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Was bedeutet "LGBTQIA+"?

Liebe ist nicht gleich Liebe. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten dafür, wen man liebt, wie man fühlt und ob und welchem Geschlecht man sich zuordnet. Für die verschiedenen sexuellen Orientierungen wird auch oftmals der Begriff "LGBTQIA+" verwendet. "LGBTQIA+" ist eine Abkürzung der englischen Wörter Lesbian, Gay, Bisexual, Transsexual/Transgender, Queer, Intersexual und Asexual. Es ist also eine Abkürzung für lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle/Transgender-, queere, intersexuelle und asexuelle Menschen. Sie werden oft wegen ihrer sexuellen Orientierung oder ihres gefühlten Geschlechts diskriminiert. Wie sich die sexuellen Orientierungen voneinander unterscheiden, könnt ihr hier nachlesen. Natürlich gibt es aber noch viel mehr Sexualitäten.

Jeder darf lieben, wen er möchte

Ganz wichtig ist: Menschen, die schwul, lesbisch oder bisexuell sind, die sich im falschen Körper fühlen oder kein eindeutiges Geschlecht haben, sind nicht weniger wert als heterosexuelle Menschen! Kein Mensch darf deswegen beleidigt oder benachteiligt werden. Es darf keinen Unterschied machen, ob man zum Beispiel als Mann einen Mann liebt, als Frau eine Frau oder ob sich jemand, der in einem weiblichen Körper geboren wurde als Mann fühlt. Wir sind alle Menschen und jeder soll so respektiert werden, wie er ist und nicht anders.

Wollt ihr mit jemandem sprechen?

Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr mit jemandem über dieses Thema sprechen wollt: Beim Kummerkasten und der Nummer gegen Kummer könnt ihr euch melden.

Diesen Text hat Lisa geschrieben.

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