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Wettrennen ums Weltall

Zwei Männer, ein Traum: Einmal ins Weltall fliegen! Der Brite Richard Branson und der US-Amerikaner Jeff Bezos sind zwar keine Astronauten, aber beide wollen so schnell wie möglich ins All fliegen. Ihr Ziel: In Zukunft sollen noch mehr Menschen die Erde von oben sehen können.

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Richard Branson und Jeff Bezos sind superreiche Geschäftsmänner. Beide sagen, dass sie schon als Kinder unbedingt ins Weltall wollten. Um sich diesen Traum zu erfüllen, haben die beiden Milliardäre jeweils Firmen gegründet, die eigene Weltraumraketen bauen. Die große Frage war nun – wer von beiden würde es zuerst ins Weltall schaffen?!

Der britische Geschäftsmann Sir Richard Branson. Archivbild
Der britische Geschäftsmann Sir Richard Branson
Quelle: Bianca De Marchi/AAP/dpa/Archivbild

Der Gewinner: Richard Branson! Er kratzte als Erster mit seinem Raumflugzeug an der Weltraumgrenze. Er flog etwa 88 Kilometer über der Erde und erlebte wenige Minuten die Schwerelosigkeit. Dann war der spektakuläre Kurztrip ins All auch schon wieder vorbei.   

Weltraum – ja oder nein?

Während es Bransons Weltraumflugzeug also bis etwa 88 Kilometer Höhe schafft, soll Bezos Rakete sogar die 100 Kilometer-Grenze knacken. Internationale Luft- und Raumfahrtexperte aus Europa sagen, dass die Grenze zum Weltraum eigentlich erst ab 100 Kilometer gilt. Experten aus den USA hingegen sehen schon eine Höhe von 80 Kilometern als Grenze - Glück gehabt, Richard Branson!

Für echte Astronauten wäre so etwas übrigens wohl eher nur eine kleine Spritztour.  Zum Vergleich: Die Internationale Raumstation ISS schwebt immerhin 400 Kilometer über der Erde. Ab 6.000 Kilometern Entfernung ist die Erde tatsächlich erst als echte Kugel zu bestaunen.

ISS und Erde
Die Raumstation ISS und die Erde.
Quelle: ap

Geschäftsidee: Weltall für alle

Auch wenn die beiden Milliardäre sagen, dass der Weltraum für sie schon immer ein Kindheitstraum war – klar ist auch, dass sie damit eine Geschäftsidee haben. Ihr Ziel: In Zukunft sollen noch mehr Nicht-Astronauten eine Tour ins Weltall machen können. Die Tickets dafür sind aber nicht ganz billig-  etwa 200.000 Euro kostet die Spritzour ins All. Die Firmen von Bezos und Branson könnten damit richtig viel Geld verdienen. Aber ob der Urlaub im All wirklich die Zukunft ist? Was dafür und was dagegen spricht, seht ihr in diesem Video.

Diesen Text hat Simone geschrieben.

logo! - Weltraumtourismus - Pro & Contra 

Was für die Reise ins All für jeden spricht und was dagegen.

Videolänge
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