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Mit dem Plastikmüll-Auto zum Südpol

Ein Ehepaar aus den Niederlanden hat sich ein Auto aus Plastikmüll gebaut, das mit Solarenergie betrieben wird. Sie wollen damit bis zum Südpol fahren.

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Plastikmüll ist ein großes Problem für die Umwelt. Das wissen auch Edwin und seine Frau Liesbeth. Die beiden leben eigentlich in den Niederlanden. Im Moment sind sie aber auf dem Weg durch die Antarktis bis zum Südpol - mit einem Auto, das sie aus Plastikmüll gebaut haben!

Solarvoyager
So sieht er aus: der "Solar Voyager"
Quelle: ZDF

Wie wurde aus Plastikmüll ein Auto?

Die Idee, etwa Neues aus ihrem Plastikmüll zu bauen, hatten Edwin und Liesbeth vor zwei Jahren. Sie haben damit begonnen, ihre Plastikabfälle einzuschmelzen. Aus dem geschmolzenen Plastik haben sie dann Fäden gesponnen.

Eine spezielle Maschine, ein 3D-Drucker, hat aus diesen Plastikfäden Bausteine hergestellt. Aus diesen Bausteinen konnten Edwin und Liesbeth dann ihr Plastik-Auto bauen.

Insgesamt haben sie 5.000 Plastik-Bausteine benötigt. Herausgekommen ist ein Fahrzeug, das aussieht wie ein schwarzer Traktor mit zwei Anhängern. Angetrieben wird das Auto mit Solarenergie, also Sonnenkraft. Deshalb haben Liesbeth und Edwin ihr Auto "Solar Voyager" genannt, also "Solar-Reisender".

2.400 Kilometer bis zum Südpol

Liesbeth und Edwin haben ein Ziel: Sie wollen mit ihrem Solar-Plastik-Auto bis zum Südpol fahren. Allerdings fährt der "Solar Voyager" nur etwa acht Kilometer pro Stunde - das ist etwa so schnell wie ein Mensch beim Joggen. Für die Strecke von 2.400 Kilometern werden die beiden deshalb etwa 30 Tage unterwegs sein. Spätestens an Weihnachten wollen sie am Südpol angekommen sein.

Liesbeth und Edwin machen diese Reise, um darauf aufmerksam zu machen, dass Plastik nicht einfach achtlos weggeschmissen werden sollte.

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