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Regen seit Ende Mai: Monsun in Südasien

Starker Monsunregen sorgt dort für Überschwemmungen.

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In Teilen Indiens, Bangladeschs und Nepals hat es wochenlang so viel geregnet, dass ganze Dörfer unter Wasser stehen. Millionen Menschen sind von den Überschwemmungen betroffen. Etwa 700 Menschen sind in den drei südasiatischen Ländern ums Leben gekommen, etwa durch Erdrutsche oder weil sie ertranken. Außerdem sind viele Häuser kaputt gegangen. Mehrere Millionen mussten deswegen fliehen, zum Beispiel in höher gelegene Gegenden, wo sie sicherer vor dem Wasser sind. Die Hilfsorganisation Unicef geht davon aus, dass mehr als vier Millionen Kinder dringend lebensrettende Hilfe brauchen, etwa sauberes Wasser.

Monsun Südasien
Bis zur Hüfte steht diese Frau im Wasser - in ihrem eigenen Haus.
Quelle: reuters

Woher der Regen kommt

Starker Regen ist in den Regionen nicht ungewöhnlich - es gibt ihn beinahe jedes Jahr etwa von Mai bis Oktober. Das hängt mit dem Monsun zusammen. So nennt man den kräftigen Wind, der vor allem über dem Indischen Ozean entsteht. In den Sommermonaten weht er vom Meer zum Land und bringt so heftige Regenfälle mit.

Monsun Südasien
Wegen des Monsunregens hat dieser Fluss in Nepal deutlich mehr Wasser als sonst.
Quelle: dpa

Dieser Regen ist zwar für die Landwirtschaft wichtig, da es in den Monaten davor sehr trocken ist. Allerdings richtet er immer wieder großen Schaden an - wie jetzt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaflter warnen, dass starker Regen zugenommen hat, unter anderem wegen des Klimawandels.

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