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Vulkan auf Bali spuckt Asche

Schon seit einigen Wochen brodelt der Vulkan Mount Agung in Indonesien. Eine riesige Rauchwolke ist entstanden.

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Auf der indonesischen Insel Bali hält ein Vulkan die Menschen in Atem. Der Mount Agung oder auch "Gunung Agung" (auf deutsch "hoher Berg") hat eine riesige Rauchwolke aufsteigen lassen: Der Rauch ist vier Kilometer in den Himmel gestiegen. Der Vulkan spuckt Asche in die Luft. Wie grauer Schnee rieselt sie auf die Erde. Einige Dörfer rund um den Mount Agung sind mit Asche bedeckt.

Der Mount Agung auf Bali am 26.11.2017
Der Mount Agung auf Bali Quelle: reuters

Viele Menschen haben Sorgen, dass Mount Agung bald richtig ausbricht und nicht nur Asche, sondern auch Lava spuckt.

Menschen werden in Sicherheit gebracht

Um den Vulkan gibt es jetzt eine Sperrzone, es gilt die Alarmstufe "Rot". Die Menschen werden in Sicherheit gebracht und bleiben erstmal in Notunterkünften. In der Nähe des Vulkans zu bleiben, wäre zu gefährlich: Heiße Lava, große Steine und Asche können schnell den Berg herunterrasen. Dann bleibt keine Zeit mehr, sich in Sicherheit zu bringen.

Auf der Insel Bali machen auch viele Menschen Urlaub. Die meisten sind aber weit genug von dem Vulkan entfernt und werden gut darüber informiert, wie sie sich verhalten sollen. Doch es gibt vorerst auch gute Nachrichten: Der Flughafen auf der Insel Bali wurde am Mittwoch wieder geöffnet.
Viele Reisende sitzen auf Bali fest, weil der Flughafen seit Montag geschlossen war. Nun dürfen die Urlauber darauf hoffen, dass sie bald wieder in ein Flugzeug steigen können, dass sie nach Hause bringt. Denn: Der Wind hat gedreht und weht die Vulkanasche in der Luft nun in eine andere Richtung, so dass wieder Flieger starten und landen können.

Der Mount Agung brodelt schon seit Wochen

Mitte September gab es einige Anzeichen dafür, dass der Vulkan bald ausbricht. Deshalb wurde die höchste Warnstufe ausgerufen: Mehr als 130.000 Menschen sind in Notunterkünfte geflohen. Danach hat sich der Mount Agung wieder etwas beruhigt. Ende Oktober wurde die höchste Alarmstufe wieder aufgehoben und viele Menschen sind wieder in ihre Häuser gezogen. Beim letzten Ausbruch des Mount Agung im Jahr 1963 sind mehr als 1.000 Menschen gestorben.

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