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Mundschutz tragen - wer, welchen und wo?

Wir fassen die wichtigsten Infos für euch zusammen.

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Jacke, Schuhe - Mundschutz! Seit einigen Monaten gehört der Mund-Nasen-Schutz zu den Dingen, die wir fast immer brauchen, wenn wir aus dem Haus wollen. Denn in der Schule, beim Einkaufen oder in Bus und Bahn sind die Masken Pflicht. Forscher konnten nachweisen, dass sich durch die Maskenpflicht tatsächlich deutlich weniger Menschen mit dem Coronavirus angesteckt haben.

Infografik Masken
*etwas = große Tröpfchen werden abgefangen
Quelle: zdf

So kann der Mundschutz helfen

Das Coronavirus verbreitet sich vor allem über die Luft. Wenn jemand infiziert ist und etwa niest oder hustet, ruft oder singt - oder einfach nur spricht oder atmet, gibt er Krankheitserreger ab, die durch die Luft fliegen. Wer eine Maske trägt, schützt sich und vor allem andere vor einem großen Teil der durch die Luft fliegenden Tröpfchen. Denn sie bleiben im Stoff hängen und gelangen nicht in Mund und Nase. Die meisten Menschen sind besonders dann ansteckend, wenn sie noch gar nicht wissen, dass sie krank sind. Deshalb ist es wichtig, dass alle einen Mund-Nasen-Schutz tragen - nicht nur die, die sich krank fühlen.

Welche Maske für wen geeignet ist

Menschen, die in Arztpraxen oder Krankenhäusern arbeiten, brauchen unbedingt eine medizinische Schutzmaske. Für Kinder sind selbstgenähte Stoffmaske am besten geeignet. Sie kann man immer wieder verwenden, was natürlich auch besser für die Umwelt ist.

Sollten auch kleinere Kinder Masken tragen?

In den meisten Bundesländern gilt die Maskenpflicht für Kinder ab 6 Jahren. Kleinere Kinder müssen die Maske noch nicht tragen, weil sie oft nicht verstehen, wofür der Schutz sein soll und nicht gut damit umgehen können. Auf Spielgeräten solltet ihr keinen Mundschutz tragen, weil ihr euch verletzen könnt, wenn ihr mit den Bändern irgendwo hängen bleibt.

5 Regeln für den Mundschutz

  1. Vor dem Aufsetzen gründlich Hände waschen. Nicht am Mundschutz rumzupfen - denn wenn man an Augen, Nase oder Mund fasst, können Krankheitserreger in den eigenen Körper gelangen. Die Maske am besten nur an den Bändern anfassen.
  2. Den Mundschutz nur so lange tragen, bis er anfängt, feucht zu werden. Dann lässt er nämlich die Tröpfchen schneller durch und schützt nicht mehr. Auch nach dem Absetzen der Maske die Hände waschen, denn es könnten Krankheitserreger drangekommen sein.
  3. Nach jedem Gebrauch den Mundschutz reinigen. Am besten in der Waschmaschine bei 60 Grad waschen oder die Maske in einen Topf legen, kochendes Wasser draufgießen und die Maske eine halbe Stunde bei geschlossenem Deckel im heißen Wasser lassen.
  4. Auch wenn ihr einen Mundschutz anhabt - trotzdem weiterhin Abstand halten! Der sicherste Schutz vor Ansteckung ist, mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen zu halten, besser 2 Meter.
  5. Wenn ihr niesen oder husten müsst, trotzdem von anderen wegdrehen und die Armbeuge vor Mund und Nase halten - auch wenn ihr einen Mundschutz anhabt.

Warum sind FFP2-Masken besonders gut?

Im Bundesland Bayern gilt ab dem 18. Januar eine Pflicht, im Bus, in der Bahn und beim Einkaufen eine sogenannte FFP2-Maske zu tragen. Und zwar für alle ab 15 Jahren. FFP2-Masken bestehen aus mehreren Schichten – zum Beispiel eine spezielle Filterschicht, die superfeine Atemtröpfchen, die Aerosole, mitsamt den Viren darin festhalten kann.

Dadurch sind die Masken noch sicherer, als Stoffmasken - sie schützen nämlich die anderen und einen selbst. Allerdings gilt das wirklich nur, wenn sie richtig gut sitzen und eng am Gesicht anliegen. Und ein Nachteil: FFP2-Masken halten nicht so lange und sind nicht ganz billig.

logo! - Mundschutz - aber richtig! 

OK, so eher nicht. Wie ihr's besser macht, seht ihr im Video.

Videolänge
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